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Team War Machine auf dem Hockenheimring AVD 100 Meilen

 

Nach dem Qualifying standen wir nur gesamt auf P 19, wo wir normalerweise nicht hingehören. Wir haben die Regenreifen zu lange gefahren.

Im Rennen ging es relativ schnell nach vorne, was zu erwarten war. Wir hatten bereits vor dem Rennen angekündigt, dass wir binnen 5 Runden bei der Nr. 8 wären. Als es dann soweit war, gab es auch bereits die erste knifflige Situation auf der Parabolica, ähnlich dem ersten Rennen. Diesmal allerdings auf der linken Seite bei sehr hoher Geschwindigkeit. Wir mussten eine Runde warten, um dann zu überholen.

Beim Anbremsen des Turn 6 zur Mercedes Tribüne rammte uns Nr. 8 dann von hinten.

Der Boxenstop wurde genutzt um notdürftig Schäden zu beheben. Wir fuhren weiter, allerdings mit Leistungsverlust und Elektronikproblemen, die schlussendlich dazu führten, dass das Team entschied, abzubrechen, um nicht noch mehr Schäden zu erzeugen

Am Dienstag abend dann stellte sich heraus, dass eine Teilnahme an der weiteren Saison nicht mehr machbar ist. Die Meldung wurde an Rolf Krepschik weitergegeben.

 

 

 

Team War Machine auf dem Nürburgring an Pfingsten

 

Pfingsten bedeutet bekanntlich, dass „als der Pfingsttag gekommen war, geschah ein Brausen vom Himmel und sie wurden von dem heiligen Geist erfüllt“…Zitat aus der Bibel…

Das Brausen vom Himmel war beim Team War Machine nur teilweise feststellbar, allerdings gefühlt brauste man uns eher um die Ohren. Verschlafener Start im zweiten Rennen, im ersten Rennen nichts nach vorne oder hinten machbar…doch nun kurz zu den Ergebnissen:

 

Das erste Qualifying fuhren wir fast komplett, um zu testen, ob das vermaledeite Notprogramm auch bei härterer Gangart nicht den Motor abschaltet. Das war zum Glück nicht so. Allerdings machte die Temperatur unseren Turbos zu schaffen, zehn Grad weniger wäre auch gut gewesen… P 7 war bei dem großen Starterfeld allerdings ganz ok.

Das erste Rennen hatte nicht viele Höhepunkte. Lediglich Rüdiger Klos schloß schnell auf, wir konnten ihn auch ein wenig aufhalten, aber dann hatte er in der Mercedes Arena den Vorteil, einmal zu spät eingelenkt, vorbei war er und auch schnell weg. Die Temperaturen im Wagen waren hoch. Zum Schluss ließ Dennis den Speed etwas rausnehmen, er funkte Ralf an und gab die Zeiten der Nachfolgenden durch.

 

Das zweite Qualifying war besser. Allerdings auch der Sache geschuldet, dass Sven Fisch nicht mehr teilnahm, auf P 6 beendet. Mehr ist zur Zeit nicht drin, wenn alle „superschnellen“ mitfahren. Mehr hatten wir auch nicht erwartet. Legt man die Zeiten auf die „schnelle“ Schikane des letzten Jahres um, sind wir auch am Ring mindestens zwei Sekunden schneller gewesen. Wenn nicht sogar drei, damit sind wir auch dort den Anforderungen gerecht geworden.

 

Das zweite Rennen war etwas dramatischer und interessanter für Ralf und das Team. Zuerst den Start voll verpennt und zu sehr auf Pertti geachtet. Dann Reiner und Jörg an Ralf vorbei, was zu Zeitverlust führt. Denn die beiden mussten dann wieder zurück überholt werden, was aber ganz fair ablief, denn die Power der War Machine liess beiden keine Chance. Ein Blockieren war auch nicht zu verzeichnen. Nach hinten drückte aber wiederum die Viper – Power, der aber rundenlang standgehalten wurde. Erst ein klitzekleiner Fahrfehler in Richtung Hatzenbach – Bogen erlaubte es Rüdiger , nach innen zu stechen und Ralf musste an der sehr schnellen Stelle lupfen. Dann setzte sich Rüdiger schnell ab. Es wäre ansonsten P 4 gesamt drin gewesen, weil auch Pertti ausfiel.

Im weiteren Rennverlauf aber konnte sich die Viper den Speed nicht mehr so ganz gehen, die War Machine kam näher. Dann kam es auf der Start – Ziel – Geraden aber zum technischen Ausfall, der fünfte Gang ging nicht mehr raus. Ein Schalten war nicht mehr möglich. Beim Versuch, am Schaltknüppel den Gang rauszumachen, riss dann auch noch zu allen Unglück das Schaltseil, damit war alles aus. Das Hochfahren in Richtung Schumacher – S gestaltete sich aufgrund der Aufregung so schwierig, dass der Wagen absoff, damit war dann das Ausscheiden perfekt. Anfahren im fünften im Berg nicht mehr möglich. Schade Schade, denn kaum ist die Elektronik perfekt, hakt es mechanisch. Glück im Unglück bedeutet aber für uns, dass wir trotzdem noch an letzter Stelle gesamt und in der Klasse gewertet wurden.

 

Für Hockenheim hoffen wir auf Behebung des Getriebeschadens und auf nicht ganz so hohe Temperaturen.

 

 

Reporter von 5vier.de berichten über uns:


 

http://5vier.de/motorsport-highway-to-hell-%E2%80%93-ein-rennstall-aus-der-region-video-67652.html

 

 

 

Team War Machine in Hockenheim

Am ersten Rennwochenende in Hockenheim wurden Erwartungen erfüllt und auch nicht erfüllt. Wenn uns jemand vor dem Wochenende einen fünften und einen siebten Platz gesamt sowie zwei zweite Plätze in der Klasse versprochen hätte, hätten wir dies gerne angenommen. Die Situation aber machte uns, zumindest am Sonntag, etwas traurig. Doch nun zum gesamten Wochenende:

Die Qualifyings waren mehr schlecht als recht. Hockenheim liegt unserem Fahrer einfach nicht so sehr. Weniger dabei der Anspruch von Hockenheim, eher das Layout der Strecke, welches teilweise sehr hohe Anforderungen an die Bremsanlage stellt. Aber insgesamt waren wir in beiden Qualifyings 2,5 Sekunden schneller als in der schnellsten Runde des letzten Jahres (die wir im übrigen im Rennen fuhren, was wieder einmal bestätigt, dass Ralf nicht der beste Quali – Fahrer ist).

Kurzum, wir starteten in Rennen Eins von Position Acht sowie in Rennen Zwei von Position Sieben, also immer aus der vierten Startreihe. Vor uns die ganz großen Brocken und unsere Freunde von cayman-speed.

Das erste Rennen war schön und spannend. Bereits vor dem Rennen hatte Rainer Lutz mit Ralf klar gemacht, dass wir nicht gegenseitig Risiko fahren, sollte Ralf schneller sein auf der Geraden. Als es dann soweit war, wurde Ralf ganz rechts liegend um ein Haar von Rainer abgeschossen, der Ralf im toten Winkel nicht erwartet hatte. Wir mussten aufs Grün, um eine Kaltverformung zu vermeiden. Rainer drehte sich anschliessend bei der Mercedes – Tribüne, sodaß wir dessen Position einnahmen. Das erste Rennen wurde zum ersten Mal in den Top Five als Fünfter abgeschlossen, was uns sehr glücklich und zufrieden machte, zumal wir auch einen Pokal als Klassenzweiter ergatterten. Sehr fair fanden wir die Geste von Reiner Lutz, der sich sofort nach dem Rennen für das etwas knifflige Manöver entschuldigte.

Beim zweiten Rennen ging die „War Machine“ wie die Hölle. Wir fuhren nochmals eine Sekunde raus, hatten damit unser Saisonziel „eine bis drei Sekunden schneller als im letzten Jahr“ bereits erfüllt. Ralf überholte auf der Parabolica fast alles, was Rang und Namen hat und konnte sich so auf Platz Drei in der Gesamtwertung vorkämpfen. Dies blieb auch so bis ca. drei Runden vor Schluss, dann kam die Zeit des Motor – Notprogramms. Der Abstand zu Sven Fisch war immer gleich geblieben, eine Attacke war eigentlich nicht mehr zu erwarten, daher schmerzte das Notprogramm so sehr. Bereits am Donnerstag im freien Fahren war der Motor einmal ins Notprogramm gewechselt. Wir maßen der Sache aber keine Bedeutung bei. Aber nun zeigte sich, dass bei Ende Start – Ziel und Fahren mit der linken Seite auf den Curb wieder einmal vermutlich der Sensor oder die Turbos verrückt spielten. Ralf musste insgesamt sechsmal den Motor ausmachen und wieder starten, um einige Male doch noch Gas geben zu können. Die letzten drei Runden waren aber damit hin. Es überholten einige, auch Marcel Jurda, der damit sogar Klassensieger wurde. Auch der zweite Pokal für den zweiten Platz in der Klasse konnte nicht trösten, denn das war der Tag, an dem wir zum ersten Male hätten auf dem Podium stehen können. Und das auf dem nicht geliebten Hockenheimring. Aber „Hätte, Wenn und Aber“, das ist nicht die Realität. Tatsächlich sind wir 3,5 Sekunden schneller gewesen als letztes Jahr, und das gibt Hoffnung für die Saison !

Wir werden nun in der Zwischenzeit bis zum Nürburgring eine Lösung der elektronischen Probleme suchen, damit wir zukünftig in Schlagdistanz sind. Denn bei aller Euphorie bleiben wir auf dem Teppich der Realität: Eine tatsächliche Gefahr für die Vipern und Rene mit seinem Porsche sind wir (noch) nicht!

 

Wir haben einen Tierarzt beauftragt, der uns ein Gegengift für die Vipern mischen soll. Der hat sich aber als nicht zuständig erklärt, weil seine Vipern andere Leistungen haben als die von Perti, Daniel und Rüdiger….

 

 

Fotos vom Roll - Out

Copyright Jannis

 

Erste Ausfahrt

 

 

 

Team im Einsatz

Erste Gerade auf dem Ring

 

 

Zu schnell für die Kamera...das lässt hoffen !!

 

Roll - Out absolviert

Wir sind am Car - Freitag auf dem Nürburgring unsere ersten Runden mit dem Wagen gefahren. Leider ereilte uns bereits im ersten Stint ein technischer Defekt, der auch gleich den Wagen unfahrbar machte. Das bedeutete, dass wir in der ersten halben Stunde nur ein paar Runden drehen konnten.

Der zweite Umlauf war etwas besser, allerdings ebenfalls Probleme mit Untersteuern, ein leidiges Thema vom letzten Jahr...

Erst im dritten Training fühlte sich der Wagen wettbewerbsfähig an. Die Piste war allerdings auch etwas besser als morgens, weil etwas wärmer.

Insgesamt war der Test wichtig, weil die Fehlerchen hoffentlich auf das erste Roll - Out beschränkt sind. Genau dazu sollte das Fahren dienen: Dass die Fehler nicht beim Saisonauftakt in Hockenheim auftreten...

 

Fotos und neues Video folgen diese Woche....

 

Teil Drei: Neues Design enthüllt...

 

 

Wir hoffen die War Machine macht nun ihrem Namen Ehre....und euch gefällt das Design, wir freuen uns auf Einträge im Gästebuch...und Feedback...Den kompletten Wagen seht ihr am 060412 auf dem Ring, zum ersten Roll - Out....und dann auch schnellstens per Foto auf dieser Website....

 

Zweiter Teil des neuen Designs

Passend zum neuen Design eine etwas andere Musik.... Bekannt aus "Apocalypse Now" ....

 

Ihr könnt immer noch nix richtiges sehen ? Auch das ist gewollt.... Teil drei folgt mit etwas mehr Details... An diesem Foto könnt ihr zumindest erkennen, dass die Blinkleuchte schon funktioniert...

 

Die War Machine steht kurz vor der Vollendung

Das Auto ist fast fertig. Wir werden euch in Kürze das neue Design der War Machine vorstellen. Freut euch bereits jetzt auf ein verrücktes Design. Wir sind gespannt auf die Resonanz der Fans ! 

Das erste Roll - Out ist für den 06.04.12 vorgesehen. Bis dahin gibt es noch viel zu tun. Chris, Dr. Drift, Gena und die anderen spucken noch einmal kräftig in die Hände, damit der Zeitplan aufgeht. Danke nochmals Jungs für euren Einsatz ! Speziell ihr drei habt echt coole Arbeit geleistet, aber die anderen selbstverständlich auch....

P.S.: Wir zeigen euch mal einen Mini - Abschnitt des neuen Designs:

 

Ihr könnt noch nix erkennen ? Ist so gewollt ! Die Bilder des neuen Wagens folgen nach der Premierenfeier...

Fortsetzung folgt

 

Neuer Bericht über uns:

 

http://www.auto-rennsport.de/stt/120302_war_machine.htm

 

Team War Machine setzt auf Sicherheit und Abspecken

 

In diesem Jahr setzt man sich bei Team War Machine als Ziel, sicher anzukommen. Vor allen Dingen sicher, denn im letzten Jahr fuhren wir noch mit einem verschraubten Käfig, der in diesem Jahr gegen eine verschweisste Zelle eingetauscht wurde. Die Sicherheit im Falle eines Crashs und die Steifigkeit des Wagens wurden erhöht. Unser Wagen hat nun auch endlich eine Lufthebeanlage !

 

 

 

Weiterhin wurde der gesamte Wagen durch die Jungs auseinandergebaut, um auch das letzte überflüssige Kilo an Serie aus dem Wagen zu entfernen. Die Problematik des letzten Jahres war das Mehr an Gewicht gegenüber den Kollegen, was nun dieses Jahr besser werden sollte. Die Leistung des Wagens wurde nicht gesteigert, denn zunächst sollte fahrerisch noch einiges drin sein, ehe man viel Geld in die Hand nimmt, um zusätzliche PS zu implementieren. Was an Kilos beim Fahrer eingespart werden kann, ist noch nicht ganz klar, es sollte aber da noch was gehen…

 

 

 

Als allgemeine Zielrichtung wird angestrebt, 1 bis 2 Sekunden auf den Rennstrecken zu finden gegenüber dem Vorjahr. Das würde im Umkehrschluß eine Bestätigung der Plätze des letzten Jahres bedeuten. In der großen Klasse ist klar, dass die Luft sehr dünn ist. Eine Konkurrenz gegenüber den dort fahrenden Kollegen sind wir NOCH nicht, aber dies ist auch nicht das Ziel.

Das Ziel ist nach wie vor unfallfrei eine tolle Saison mit dem ganzen Team und der ganzen STT zu erleben. Hart aber fair zu fahren und das eine oder andere Mal ein Highlight zu erleben.

Wir freuen uns sehr auf alle Racer und deren Teams ! Wir versprechen euch wie im letzten Jahr die volle Dröhnung in der Box …. Wer AC / DC und das Team War Machine liebt, kommt zu uns !!

Wir versprechen euch:  Bei uns ist immer was los in der Box...

 

 

 

 

Neue Bilder von Zolder und Nürburgring Online !!


 

Saison beendet - zweimal in der Klasse dritter Platz

Die Saison 2011 ist zu Ende. Unfallfrei durch die gesamte Saison gekommen, am Ende im ersten Rennen Achter und im zweiten Rennen Siebter, ordentliche Bilanz für ein großes Starterfeld...

Und zu aller Freude über das gute Ergebnis auch noch in unserer Klasse zweimal den dritten Platz belegt und zwei Pokale gewonnen. Das stimmt optimistisch, wir sind auf einem guten Weg !

Im ersten Qualifying wurde die beste Zeit seitens der Rennleitung gestrichen, weil ich versehentlich mit allen vier Rädern über die weisse Linie ausgangs der Mercedes - Arena gefahren war....leider musste ich dadurch vom dreizehnten Platz starten. Im ersten Rennen konnte ich aber insgesamt fünf Plätze gut machen und landete auf dem achten Rang.

Das zweite Qualifying lief besser, dort konnte ich mich auf P 8 qualifizieren, mit einem besonderen Augenmerk auf die weisse Linie...

Im zweiten Rennen lief es sehr gut, die Bestzeiten konnten noch einmal verbessert werden, bis auf einen kleinen Dreher in der Dunlop gegen Ende des Rennens (war der erste dieses Jahr) passierte nichts schlimmeres, P 7 gesamt ist auch dann der Lohn für die an sich gute Leistung.

Meinem Team und allen Unterstützern danke ich für die Super - Leistung in diesem Jahr !

Bedanken möchte ich mich auch bei allen Fahrern der STT, die mir eine unfallfreie Saison ermöglichten! Insbesondere meinem motorsportlichen Kameraden Reiner Lutz, der mir sehr geholfen hat in dieser ersten Saison und seinem ganzen Team...

Es wird weiter gehen, die nächsten Storys kommen bestimmt....

Euer Ralf


 

Edy Kamm gewinnt Saisonfinale im STT H&R Cup Joachim Bunkus siegt sich zum Titel

Es war ganz das erwartete hochbrisante Finale. Beim siebten Lauf der Spezial Tourenwagen Trophy reisten drei Piloten mit Titelchancen in die Eifel. Dabei schlug ein Kleiner die Großen. Joachim Bunkus (Triumph Dolomite Sprint) heißt der neue Champion der STT. Während Pertti Kuismanen (Ford GT) im ersten Rennen patzte, hielt Christopher Gerhard (Porsche 997 GT3 Cup) das Titelrennen offen. Am Ende sicherte sich Joachim Bunkus mit einem Pünktchen Vorsprung den zweiten STT Meistertitel nach 2005.
Dieser eine Punkt war hart erkämpft. Das berühmte Zünglein an der Waage war Klassenkonkurrent Jörg Bernhard im Honda S2000. Schon im Zeittraining hatten sich die 2-Liter Piloten wenig geschenkt. Einmal war Bunkus, das andere Mal war Bernhard schneller. Das Rennen hielt dann auch, was das Training versprochen hatte. Positionswechsel, enge Zweikämpfe und das alles ganz fair ohne Berührung – mehr konnte der Zuschauer nicht verlangen. Es war Motorsport der Spitzenklasse, was die beiden Piloten da boten. Um 0,342 Sekunden setzte sich der mausgraue Honda gegenüber dem 35 Jahre alten Triumph Dolomite durch. „Das erste Rennen hat tierisch Spaß gemacht. Es war ein toller und fairer Kampf, wir haben fünfmal die Position gewechselt“, freute sich 2-Liter Sieger Bernhard. Joachim Bunkus sah dies genauso, auch wenn der Druck sich dadurch noch einmal erhöhte. Die Prämisse für das zweite Rennen war klar – nur ein Sieg würde zum Titel reichen. Joachim Bunkus erwischte den deutlich besseren Start und machte so Boden gut. Zudem plagten Jörg Bernhard Zündaussetzer, so dass gegen Rennende nichts mehr zu holen war. Störungsfrei lief es für Joachim Bunkus dennoch nicht. Der fünfte und sechste Gang hatte sich zwischenzeitlich in den vorzeitigen Winterschlaf verabschiedet. Das trug freilich nicht gerade zur Beruhigung der Nerven bei. „Da wurde noch einmal richtig nervös. Gott sei Dank haben sich die Probleme mit der Schaltung wieder gelegt. Man hört dann einfach alle Geräusche, aber es hat doch alles geklappt“, war der sympathische Norddeutsche zufrieden. „Nach der letzten Saison haben wir zu Saisonbeginn nicht wirklich mit dem Titel gerechnet. Aber irgendwann haben wir gemerkt, dass es um mehr geht“, so der neue Meister. Der Klassensieg vor Jörg Bernhard, Marc Roth (Toyota Corolla) und Jörg Heinemann im Opel Astra bedeutete den einen entscheidenden Punkt Vorsprung vor Christopher Gerhard.
Christopher Gerhard mit Handicap ins Finale
Der Porsche-Pilot kämpfte bis zum Schluss. Dabei war der Viersener deutlich gehandicapt ins Finale gegangen. „Ich bin froh, dass ich überhaupt fahren konnte. Ich wurde vor einigen Tagen an der Hand operiert und konnte nur mit Schmerzmitteln fahren“, so Christopher Gerhard. Das machte die Aufgabe nicht gerade leichter. Denn klar war, wollte der STT Meister von 2009 erneut ganz oben stehen, müsste er Klassenkonkurrent Pertti Kuismanen (Ford GT) schlagen. Der Finne untermauerte seine Titelambitionen mit zwei zweiten Plätzen im Qualifying. Nachdem René Snel (Porsche 996 GT2) von Startplatz drei aus in Führung geschossen war, fiel Kuismanen hinter Edy Kamm (Audi A4 DTM) auf den dritten Rang zurück. Der schnelle Schweizer biss sich im Heck des weißen GT2 Porsche fest und zog in der dritten Runde vorbei. Der DTM Audi war nicht zu stoppen und holte sich mit 22,588 Sekunden Abstand den fünften Saisonsieg. Im Grunde hätte sich Kuismanen mit der dritten Gesamtposition hinter Snel zufrieden geben können. Klassenkonkurrent Christopher Gerhard konnte trotz allem Einsatz dem leistungsstärkeren GT3 Renner nicht folgen. Dennoch attackierte Kuismanen den vor ihm fahrenden Snel. In der sechsten Runde riskierte der Titelanwärter zu viel. Quietschend verabschiedete sich Kuismanen aus dem Titelkampf, als sich der ultraflache Retro-Renner eingangs Start und Ziel drehte. „Das war knapp. Ich musste voll in die Eisen, um Pertti Kuismanen nicht in die Seite zu fahren“, kommentierte Snel das Geschehen. Zwar schien der Finne noch einmal ranzukommen, doch gegen Rennende machte die Kupplung Scherereien. Somit war der Weg zum Klassensieg für Christopher Gerhard frei. Zwar musste er den dritten Podestplatz noch an Chrysler Viper GTS-R Pilot Daniel Schrey abgeben. Aber mit Platz vier gelang der überaus wichtige Klassensieg vor Lukas Moesgen im Porsche 996 RSR und Alex Kindermann (Porsche 997 GT3 Cup).
Im zweiten Heat hätte Christopher Gerhard dank des Streichergebnisses eigentlich gar nicht mehr antreten müssen. Mehr als 150 Punkte waren nicht drin. Diesmal hielt sich Kuismanen schadlos und holte sich den Klassensieg vor Gerhard und Moesgen, der bei seinem ersten STT Auftritt eine starke Leistung bot. „Das war heute natürlich nicht gut für mich. Im ersten Rennen brach die Kupplung, im zweiten bekam ich eine Stop and Go, wohl wegen Überfahrens der weißen Linie“ so ein enttäuschter Kuismanen, der nach 2007 erneut den Titel knapp verpasste. „Wir werden über den Winter die Viper wieder richten. Vielleicht fahre ich auch im nächsten Jahr, je nach Strecke, mit der Viper und dem Ford GT“, kündigte der Finne an. Christopher Gerhard konnte mit dem Vizetitel gut leben. Noch auf der Start und Zielgeraden gratulierte er dem neuen Meister der STT. „Natürlich wäre ich lieber Meister geworden. Aber mit Joachim Bunkus hat es einer geschafft, dem ich das auch wirklich gönne. Es hat halt nicht sollen sein. Ich fahre aber trotzdem, sagen wir mal, zu 95 Prozent zufrieden nach Hause“, so Christopher Gerhard.

Edy Kamm nicht zu schlagen

Durch den megaspannenden Titelkampf ging der sechste Saisonsieg für Edy Kamm fast unter. Der Schweizer war erneut nicht zu schlagen, so dass die GT-Piloten René Snel und Daniel Schrey das Nachsehen hatte. Dennoch holte sich der Niederländer durch den Sieg in der großen STT Klasse die entscheidenden Zähler für Rang fünf in der Endabrechnung. Jeweils zweimal auf dem klasseninternen dritten Rang landete Ralf Karst im Porsche 997 GT2. Mit den Gesamtplätzen acht und sieben beendete der Porsche-Pilot eine starke Debütsaison als Gesamtelfter. „Es war sehr kalt und schwierig zu fahren. Wir sind in der Klasse zweimal Dritter geworden.
Das ist eigentlich optimal und das haben wir uns auch als Ziel gesetzt“ so Ralf Karst. Hinter Karst landeten in beiden Rennen Ed Nicelife (Corvette C6R) und Petr Zrubecky (Porsche 996 Turbo) auf den weiteren Plätzen.

Bärenstarke 3,5 Liter Klasse mit zehn Autos

Besonders stark war an diesem Wochenende die STT Klasse bis 3500 ccm besetzt. Hier sorgten die Gaststarter für reichlich Spannung. Am Klassensieg von Achim Heinrich im BMW M1 gab es aber nichts zu rütteln. Der schicke M1 kämpfte munter mit den Fahrzeugen der höheren Klassen und belegte im Gesamtklassement die Plätze neun und zehn. „Wir hatten Probleme mit den Reifen wegen der kalten Temperaturen. Das hat man besonders in den Kurven gemerkt. Es hätte schon ein wenig besser gehen können, aber zwei Klassensiege sind dann doch ok“, so der M1 Pilot. Platz zwei holte sich im ersten Heat der junge Chris Schmitz im Audi S3. Dritte wurde Nicole Müllenmeister, die sich an diesem Wochenende mit Jochen Thissen einen Opel Astra OPC teilte. Daher musste sich Joachim Duscher (Audi 80 Turbo), der anfänglich vor Müllenmeister gelegen hatte, mit dem fünften Klassenrang vor Dr. Heinrich Spies (Seat Leon) und Gerhard Füller (BMW M3 E30) zufrieden geben. Im zweiten Durchgang holte sich Duscher den zweiten Platz vor Seat Leon Pilot Spies und Jochen Thissen. Der fünften Platz in der Klasse ging an Chris Schmitz vor Mike Jäger (Porsche Cayman), Marzena Kwapisz (VW Scirocco) und Marc Poos im BMW M3 E36. In dieser extrem stark besetzten Klasse reichte es für STT Rookie Niklas Bauckhage (Opel Astra OPC) hinter Petra Kolic-Wiese (Audi TT) zu Klassenrang zehn. Im ersten Heat hatte sich Teamkollege Dominic Drabiniok noch vor Kolic-Wiese den achten Platz in der Klasse gesichert.

Frauenpower in der STT

Beim STT Finale traten gleich vier Damen im Starterfeld an – neuer STT Rekord. Neben dem dritten Platz von Nicole Müllenmeister, stach vor allem eine junge Motorsportlerin hervor. Alexandra Irmgartz (Porsche 964 RS) setzte sich bei den luftgekühlten Porsche zweimal gegen Ralf Bender im 964er Cup Porsche durch. In der Saison 2011 landete die Porschepilotin gleich in ihrem ersten Jahr als fest eingeschriebene Teilenehmerin auf einem starken vierten Gesamtplatz. Außerdem gab es nach 2010 den erneuten Sieg in der Junioren Wertung der Spezial Tourenwagen Trophy zu bejubeln.
Die 24jährige knüpfte damit nahtlos an die großen Erfolge ihres Vaters an, der bereits dreimal die STT gewinnen konnte. Michael Irmgartz (Porsche 944 GTR), der die Saison gemeinsam mit Dr. Thomas König
bestritt, landete in der STT Klasse 2 auf dem vierten Rang. Dabei beharkte sich der erfahrene GT-Pilot lange mit Achim Heinrich. „Ich dachte mir, von einer Weißwurst kannst du dich nicht besiegen lassen“, war Irmgartz nach dem Rennen gut aufgelegt. Im Rennen davor war Teamkollege König noch ausgefallen. Dr. Ingolf Piechota beendete seine STT Debütsaison in der Klasse 2 mit den Plätzen vier und fünf. Damit landete er gleich auf Anhieb in den Top 10 der Jahresendabrechnung.

Gislerud verpasst nur knapp das Podest

In der STT Spezial Klasse führte kein Weg am starken Audi A4 DTM von Edy Kamm vorbei. Sven Fisch holte sich im ersten Rennen vor Christer Gislerud (Stealth B6) und Kurt Hoffmann (Caterham R300) den zweiten Platz. Zum zweiten Rennen musste der rote V8 STAR mit kaputter Hinterachse im Fahrerlager bleiben. Diesmal holte sich der junge Norweger den zweiten Rang. Dabei mischte der Stealth Pilot auch ganz vorne im Feld mit. Mit dem engsten Zieleinlauf des Tages von 0,072 Sekunden setzte sich Daniel Schrey beim Kampf um den dritten Podestplatz hauchzart durch. „Das war ein schöner Kampf mit der Viper. Zwar war ich in den Kurven schneller, doch auf den Geraden hat die Viper einfach mehr Power“, war Gislerud mit seiner Premiere auf dem Eifelkurs zufrieden.
Damit geht eine sehr spannende und gute Saison für die Spezial Tourenwagen Trophy in der kalten Eifel zu Ende. Der positive Trend der Serie setzte sich mit 18 Gaststartern auch beim Finallauf fort. Mit Joachim Bunkus darf sich die STT zudem über einen würdigen und sympathischen Meister freuen. Dies zeigt aber auch, dass es nicht immer ein großes Auto benötigt, um in der STT Erfolg zu haben. Dabei blieb der Titelkampf dank Christopher Gerhard und Pertti Kuismanen bis zum Schluss offen. Anfang Dezember geht es für die Fahrer und Teams der STT mit der Siegerehrung auf der Motor Show in Essen weiter. Bis dahin wartet auf STT Organisator Rolf Krepschik einige Arbeit – denn nach der Saison ist bekanntlich vor der Saison. Patrick Holzer Presse

STT H&R Cup
Gesamtstand 2011 Top Ten
1.Joachim Bunkus (Triumph Dolomite) 151 Punkte 2.Christopher Gerhard (Porsche 997 GT3) 150 Punkte 3.Pertti Kuismanen (Viper/Ford GT) 146 Punkte 4.Alexandra Irmgartz (Porsche 964 RS) 136 Punkte 5.Rene Snel (Porsche 996 GT2) 130 Punkte 6.Daniel Schrey (Chrysler Viper) 125 Punkte 7.Dr. Heinrich Spies (Seat Leon) 125 Punkte 8.Reiner Lutz (Porsche Cayman) 120 Punkte 9.Jörg Bernhard (Honda S2000) 108 Punkte 10.Dr. Ingolf Piechota (Porsche/VW) 107 Punkte (vorbehaltlich Einspruchsfrist) 11. Ralf Karst (Porsche) 103 Punkte

 

 

 Drei Piloten kämpfen in der Eifel um den STT Titel Hochspannung vor dem Finale


Für das Finale der Spezial Tourenwagen Trophy ist alles angerichtet. Die Zutaten stimmen, um die Eifel kochen zu lassen. Traditionell bildet das Rennen auf dem Nürburgring den Saisonabschluss. Diesmal haben gleich drei Fahrer Chancen den Titel zu holen. Wiederholungstäter sind alle drei. Christopher Gerhard holte 2009 den Titel, während Joachim Bunkus zuletzt 2005 die Meisterschaft errang. Nur Pertti Kuismanen musste länger warten. Zuletzt gewann der Finne 1998 den Titel.


Mit der Einführung von Streichresultaten, jeder Fahrer kann sein schlechtestes Ergebnis streichen, sind nun Taschenrechner umso mehr gefragt. Ohne Streichergebnisse führt derzeit Christopher Gerhard mit 138 Zählern die Tabelle vor Joachim Bunkus (132) und Pertti Kuismanen (128) an. Liegt Kuismanen eigentlich aussichtlos mit zehn Zählern zurück, sieht das nach Abzug der Streichergebnisse schon ganz anders aus. Wäre jetzt schon Schluss, läge Joachim Bunkus mit 129 Punkten vor Kuismanen (128) und Gerhard (126) an der Spitze des Klassements. Besonders ärgerlich für Christopher Gerhard ist, dass dieser die drei Punkte aus Hockenheim nicht wegstreichen kann. Denn eine Disqualifikation kann im Gegensatz zu einem Ausfall nicht getilgt werden. So könnte am Schluss eine kaum nachvollziehbare Entscheidung seitens der Sportkommissare die Meisterschaft mit entscheiden.


Besondere Brisanz gewinnt der Titelkampf, da Gerhard und Kuismanen direkt aufeinander treffen werden. Viermal schlug der Finne im Ford GT den leistungstechnisch unterlegenen Porsche 997 GT3 Cup von Christopher Gerhard. Gelingt ihm das beim Finale auch, wäre dem Ford GT Piloten zumindest die Vizemeisterschaft sicher. Wer aber Christopher Gerhard kennt, weiß wie ungern sich der 2009er Meister mit dem zweiten Platz zufrieden gibt. Am Freitag dürfte sich zeigen, was sich Christopher Gerhard hinsichtlich der Meisterschaft ausgedacht hat. Die Klasse 2 ist für den Finallauf besonders stark aufgestellt, gerade auch die Gaststarter sind vielversprechend. Reiner Lutz im Porsche Cayman ist sicherlich nicht zu unterschätzen. Doch gerade zwei langstreckenerfahrene Starter bringen ordentlich Würze ins Menü. Ralf Weiner wird mit seinem Porsche 996 GT3 RS anrücken. Dazu kommt mit Lukas Moesgen im Porsche 996 ein weiterer schneller Pilot aus der Langstreckenmeisterschaft. Dr. Thomas König und Michael Irmgartz werden im Porsche 944 GTR schon kämpfen müssen, um die heiß begehrten Podestplätze zu erringen. Jörg Lorenz wird wieder im Porsche dp 935 ausrücken, während Dr. Ingolf Piechota seinen Porsche 997 GT3 Cup steuern wird.

Ähnlich gut besetzt ist die 2-Liter Klasse, was es für Joachim Bunkus (Triumph Dolomite) kaum leichter machen wird. Jörg Bernhard (Honda S2000) hat sich als starker Gegner erwiesen. Wenn auch in diesem Jahr nicht gerade vom Glück verfolgt, wird Jochen Thissen (Opel Astra) endlich den ersten Klassensieg im Jahr 2011 einfahren wollen. Außerdem stehen Hajo Chorus (Ford Focus) und Georg Katsikis (Opel) am Start. Aus der Schweiz kommt der pfeilschnelle Opel Vectra STW von René Aeberhardt, der beim Saisonauftakt in Hockenheim mit viel Pech bereits nach dem Start stehen blieb. Mit Jörg Heinemann (Opel Astra) kann die STT zudem ein ganz neues Gesicht in der Serie begrüßen.

 


In der großen STT Klasse werden wohl erneut René Snel (Porsche 996 GT2) und Daniel Schrey (Chrysler Viper GTS-R) um den Sieg kämpfen. Die schnellen Porschepiloten Ralf Karst (Porsche 997 GT2) und Rolf Rummel (Porsche 996 GT2), sowie Corvette-Bändiger Ed Nicelife schielen sicherlich auf den dritten Podestplatz. Außerdem wird Petr Zrubecky im Porsche 996 GT2 wieder antreten. Eventuell könnte auch noch Rüdiger Klos (Chrysler Viper GTS-R) und vielleicht sogar Alzen/Schalk (Porsche 997 GT2) ins Geschehen eingreifen.


Die Klasse 4 bis 3500 ccm ist mit zehn Fahrzeugen erneut sehr stark besetzt. Klassenprimus Joachim Duscher (Audi 80 Turbo) musste jüngst zwei Niederlagen einstecken und wird beim Finale nun besonders motiviert sein. Insgesamt sind sieben verschiedene Marken in der Klasse am Start. Neben Duscher werden noch zwei weitere Autos antreten. So fährt Petra Kolic-Wiese ihren Audi TT und Chris Schmitz wird erstmals in der STT mit einem Audi S3 antreten. Vom selben Einsatzteam kommen zwei Porsche Cayman für Jörg Viebahn und Mike Jäger. Es wird spannend sein, wie sich die Piloten von der Nordschleife in der Klasse schlagen werden. Gerade Gerhard Füller (BMW M3 E30) und Dr. Heinrich Spies (Seat Leon) haben in den letzten Rennen gezeigt, dass sie ganz vorne mitfahren
können. Das möchte nach längerer Zwangspause endlich wieder Pierre Bonhôte. Der Schweizer musste lange auf Teile für den Mitsubishi Evo 7 aus den USA warten. Die STT Rookies sind wieder mit zwei Autos vertreten. Dominic Drabiniok und Niklas Bauckhage werden sich das Cockpit des Opel Astra OPC teilen, während Marzena Kwapisz in den VW Scirocco steigt.
In der luftgekühlten Porscheklasse treffen die schnelle Alexandra Irmgartz und Ralf Bender aufeinander (beide Porsche 964). Zumindest theoretisch bestehen für die junge Motorsportlerin noch Meisterschaftschancen. Dann aber müssten die drei Herren davor schon einen rabenschwarzen Tag erwischen. Der Gesamtsieger könnte aus der STT Spezial Klasse kommen. Mit Edy Kamm (Audi A4) steht hier ein viermalige Rennsieger der 2011er Saison am Start. Christer Gislerud (Stealth B6) hatte in Hockenheim sein Potential mit Gesamtrang drei bereits angedeutet. Für Sven Fisch könnte aber auch ein Platz auf dem Treppchen winken. Im letzten Jahr holte der V8 STAR Pilot auf dem Nürburgring mit Rang zwei sein bisher bestes STT Resultat.
Los geht es für die STT am Freitag mit dem ersten Zeittraining um 11.00 Uhr. Das zweite Qualifying steht um 14.25 Uhr an. Die Rennen werden um 11.00 Uhr und 15.30 Uhr gestartet. Dabei bietet ADAC Westfalen Trophy noch weitere interessante Rennen. Für nur zehn Euro Eintritt lohnt sich der Besuch der Veranstaltung auf jeden Fall.
Patrick Holzer Presse STT

 

Team War - Machine bereitet sich vor auf den Saisonabschluss

Noch in dieser Woche werden die Elektronikprobleme behoben sein, dann wird hoffentlich kein Notprogramm oder sonstiges mehr die War - Machine an einem guten Saisonabschluss hindern.

Demnächst mehr Infos!

 

5.Lauf STT H&R Cup in Zolder
Kammtastisch!

Edy Kamm ließ es in Zolder richtig krachen. Beim fünften Lauf der Spezial Tourenwagen Trophy räumte der Schweizer zwei astreine Gesamtsiege ab. Weder Pertti Kuismanen noch René Snel konnten den Audi A4 DTM knacken. Im ersten Heat landete Kuismanen im Ford GT hinter Snel auf der dritten Gesamtposition. Der Finne drehte in Durchgang zwei den Spieß um und verwies den GT2 Porsche von Snel auf Platz drei.
Schon im Vorfeld war klar, dass der Gesamtsieg nur über den pfeilschnellen Schweizer gehen würde. Die vier Kilometer lange Piste ist für den ex-DTM Audi wie maßgeschneidert. Ein Manko gab es aber trotzdem. Mit null Streckenkenntnis ging Kamm ins erste Qualifying. Dennoch stand der Audi in der ersten Startreihe  - knapp eine Sekunde hinter Polemann Kuismanen. „Da ich den Kurvenverlauf noch nicht richtig kenne, kann ich noch nicht mit 100 Prozent fahren“, so Kamm. Dass es noch schneller ging, bewies der sechsfache Schweizer Motorsportmeister prompt. Mit seiner Zeit von 1.33,281 verwies der Audianer Pertti Kuismanen mit 0,213 Sekunden auf Startplatz zwei. Die knappen Zeitabstände ließen auf ein spannendes Rennen hoffen. Zumindest in der Anfangsphase wurden die Zuschauer nicht enttäuscht. Der Finne verteidigte gegenüber Kamm Platz eins, musste aber im Verlauf der zweiten Runde dann doch zurückstecken. Im zweiten Durchgang fackelte Kamm nicht lange und münzte seine Pole in einen lupenreinen Start- und Zielsieg um. Bereits gegen Rennmitte konnte der Audi-Pilot das Tempo rausnehmen. Dadurch kam Kuismanen auf knapp acht Sekunden noch einmal ran. „Es lief hier genial und viel besser als erwartet. Ich bin hier das erste Mal gefahren und war daher schon etwas skeptisch, ob es nach vorne reicht. Für mich war es also ein gelungenes Wochenende“, freute sich Kamm.

 

Kuismanen sichert sich volle Punktausbeute
Wer Pertti Kuismanen kennt, weiß, dass er ungern anderen das Siegen überlässt. In Zolder wird es den Ford GT Piloten aber weitaus weniger gejuckt haben als sonst. Denn viel wichtiger als der Gesamtsieg war der doppelte Erfolgt in der STT Klasse bis 6000 ccm. Zumal er dem derzeitigen Tabellenleader Christopher Gerhard gleich vier Punkte abknüpfte. Dank des Streichergebnisses hat Kuismanen nun gute Chancen in der Eifel seinen dritten STT Titel einzustreichen. In Zolder bewies der Finne jedenfalls, dass er im Ford GT nicht langsamer als mit der Viper unterwegs ist. Die schnellste Rennrunde des Tages zeigte, dass der Gesamtsieg durchaus in Reichweite lag. Dem hatte neben Kamm vor allem René Snel etwas entgegen zu setzen. Der Niederländer feierte am Samstag seinen 60. Geburtstag und war das gesamte Wochenende über gut aufgelegt. Im Mai war der Porsche-Pilot an selber Stelle noch ohne Fortüne unterwegs und schied zweimal aus. Diesmal klappte es weitaus besser – trotz leichter Berührung mit dem Porsche Cayman von Reiner Lutz. Gerade im ersten Durchgang bot Snel eine starke Leistung. Mit 0,863 Sekunden konnte er Kuismanen niederringen. Völlig in die Hose ging der Start ins zweite Rennen. Als das STT Feld zum ersten Mal über den Zielstrich fuhr, wurde der weiße GT2 Porsche nur an elfter Stelle geführt. Doch am Ende sprang sogar noch der dritte Platz auf dem Treppchen hinter Kamm und Kuismanen heraus. Zudem gab es gleich zwei Klassensiege in der großen STT Klasse zu bejubeln. „Es war ein schönes Wochenende. Der Start im zweiten Rennen aber war katastrophal. Dazu war die Batterie leer. Sonst hätte es vielleicht doch zu mehr gereicht“, gab René Snel zu Protokoll.

 

Bis kurz vor Rennende wurde Daniel Schrey (Chrysler Viper GTS-R) an der dritten Gesamtposition geführt. Nach dem vierten Platz im ersten Heat schien das Podest zum Greifen nahe, als die Kardanwelle in der letzten Runde brach und die Innenkonsole regelrecht zerfetzte. „Da hatte ich richtig Glück. Aber die Verbesserungen am Auto klappten schon teilweise ganz gut“, sah sich Schrey auf einem guten Weg mit der noch zickigen Giftschlange. Vom Ausfall profitierte nicht nur Snel, sondern auch Ralf Karst. „Ein Wahnsinnswochenende“ sollte der Porsche-Pilot am Ende konstatieren. Dabei sah es eigentlich gar nicht gut für den AC/DC Fan aus. Schon im Quali verlor der GT2 Porsche Kühlflüssigkeit und im Rennen machte der Motor Scherereien. Dass im zweiten Rennen sogar der zweite Platz in der Klasse und Gesamtrang sechs herausspringen würde, hätte Ralf Karst wohl selbst nicht mehr erwartet. „Das zweite Rennen war total chaotisch. Zuerst schiebt mich Ed Nicelife in der Schikane an, ich fliege ab, kämpfe mich wieder vorbei. Ausgerechnet in der letzten Runde geht mir auf der Gegengerade der Motor aus. Kurz vor dem Bergaufstück geht der Motor beim vierten Mal wieder an und im Notprogramm fahre ich die letzten Meter ins Ziel. Das war der Wahnsinn“, fasste er das turbulente zweite Rennen zusammen.

Der Blick in die Klassen                                                                                                                       

Christopher Gerhard (Porsche 997 GT3 Cup) gab zwar alles, aber gegenüber dem rund 200 PS stärkeren Ford GT war er machtlos. Die Plätze fünf und vier waren zwar stark, aber in der Klasse reichte es nur zum zweiten Rang hinter Kuismanen. „Die Performance war in beiden Rennen gut und ich habe auch keine gravierenden Fehler gemacht. Mehr war da nicht zu machen. Das Rennen war für mich etwas einsam, da nach vorne zu viel Luft war, genau wie hinter mir“, so Gerhard. „Ohne die Hockenheim-Entscheidung wäre das eine ganz andere Ausgangssituation für die Meisterschaft. Bei normalem Verlauf haben wir gegen den Ford GT keine Chance. Für das Finale müssen wir uns etwas einfallen lassen“, blickte der derzeitige Meisterschaftserste voraus. Dritter in der Klasse wurde zweimal Reiner Lutz im Porsche Cayman. Im ersten Rennen ließ er Dr. Thomas König (Porsche 944 GTR) und Dr. Ingolf Piechota hinter sich. Nachdem Michael Irmgartz im zweiten Durchgang den 944er Porsche ohne Ladedruck abstellen musste, landete Dr. Ingolf Piechota auf dem vierten Klassenrang. Nicht so richtig Glück hatte Jörg Lorenz (Porsche dp 935), der nach Problemen im Quali von ganz hinten starten musste. Bis Platz 15 führte die Aufholjagd, aber im zweiten Rennen zwangen Probleme am Fahrzeug zur vorzeitigen Aufgabe. 

 

 

In der großen STT Klasse holte sich in Rennen eins Rolf Rummel im Porsche 996 GT2 den dritten Platz vor Ed Nicelife (Corvette C6R), Ralf Karst und Petr Zrubecky (Porsche 996 Turbo). Der zweite Durchgang endete weit weniger erfreulich. Vor dem Bergauf-Stück flog der schwarze GT2 Porsche in einer riesen Staubwolke ab. „Die Bremsscheibe ist gebrochen und die wegfliegenden Teile haben den Kühler getroffen und zerschlagen. Das Federbein ist auch in Mitleidenschaft gezogen. Ohne diese Geschichte wäre ich zufrieden gewesen“, erklärte der STT-Rekordmeister.

Starker Auftritt von Achim Heinrich im M1
Die 3,5 Liter Klasse der STT sah mit Achim Heinrich im BMW M1 einen überlegenen Sieger. Im zweiten Rennen landete der M1 Pilot sogar auf einem starken fünften Gesamtrang. Klassenprimus Joachim Duscher (Audi 80 Turbo) blieb im ersten Rennen nur der zweite Platz. Beim zweiten Rennen konnte der Audianer nichts mehr entgegensetzen. Der Audi musste wegen Temperaturproblemen in der Box bleiben. Somit kämpften Gerhard Füller (BMW M3 E30) und Dr.Heinrich Spies um Rang zwei. Nach tollem Kampf setzte sich der Leon Pilot durch und das, obwohl Füller bis eine Runde vor Schluss in Front gelegen hatte. „Die Strecke ist super und passt gut zu meinem Auto. Es waren schöne Kämpfe in beiden Rennen. Im ersten Rennen hat es mit dem vierten Klassenplatz noch nicht ganz so geklappt“, freute sich der Gesamtsechste der Meisterschaft. Für Füller bedeute dies schon wieder Rang drei in der erneut stark besetzten Klasse 4. Dahinter freute sich Marzena Kwapisz im VW Scirocco über den vierten Platz, nachdem im ersten Durchgang Wolfgang Scheerbaum den Scirocco noch zu Rang fünf pilotiert hatte. Erstmals in der STT unterwegs war Christian Heck. Der Belgier belegte bei seinem Heimspiel die Klassenplätze sechs und fünf. Die weiteren Plätze belegten Petra Kolic-Wiese (Audi TT) und das STT Rookie Team, bei dem sich diesmal Niklas Bauckhage und Dominic Drabiniok das Cockpit des Opel Astra OCP teilten.

Bunkus und Bernhard holen 2-Liter Siege
Spannung boten erneut die 2-Liter Fahrzeuge, wobei es im Vorfeld schon Marc Roth erwischte. Der Schweizer musste bereits im Quali den Audi A4 mit einem Loch im Motor abstellen. „Am Montag werden wir dann schauen, was alles wirklich kaputt ist. Aber ich fürchte, dass es nicht gut aussieht“, so der Audi-Pilot. Um den Klassensieg kämpften Joachim Bunkus (Triumph Dolomite) und Jörg Bernhard (Honda S2000). Im ersten Heat setzte sich Bunkus im nun 36 Jahre alten Dolomite durch, wenn auch Bernhard gegen Rennende gefährlich nahe rankam. In Durchgang zwei legte sich Bunkus klassenübergreifend mit Gerhard Füller an. Als er den M3 geschnappt hatte, schlug ausgerechnet in der letzten Runde das Pech gnadenlos zu. Im Schritttempo rettete sich Bunkus in die Box und wurde immerhin noch als Klassenzweiter gewertet. „Ich vermutete, dass es die Antriebswelle ist. Das Rennen war sehr spannend und abwechslungsreich. Wir hatten immer Zweikämpfe mit verschiedenen Autos und dann sah ich da immer noch etwas Graues im Rückspiegel“, so Bunkus. Das graue Etwas war der Honda S2000 von Jörg Bernhard.

 

Ohne Qualizeit von ganz hinten gestartet, hatte sich der S2000 Pilot an die Dreiergruppe um Bunkus herangekämpft. Der Ausfall des sympathischen Norddeutschen bescherte ihm schließlich den vierten Klassensieg in dieser Saison. Zweimal auf Rang drei landete Domenic Bendix im BMW 318i E30. Pech hatte erneut der Vorjahressieger der 2-Liter Klasse Jochen Thissen. Der zweite Klassenplatz im ersten Quali ließ auf ein endlich erfolgreiches Wochenende hoffen. Der rote Astra konnte Jörg Bernhard problemlos folgen. Doch bei der Attacke auf den Honda räuberte der AstraPilot etwas zu heftig über die Curbs, wodurch die Getriebehalterung riss. „Das ist einfach dumm gelaufen. Das Getriebe hat sich danach immer mehr losgerissen und am Ende ging auch noch die Kopfdichtung kaputt. Vom Gefühl her war ich bis dahin schnell unterwegs und hätte meine Gegner vielleicht kriegen können“, war Jochen Thissen etwas geknickt.

Alexandra Irmgartz im Pech
Das war Alexandra Irmgartz ebenfalls. Im ersten Rennen hatte sie mit ihrem Porsche 964 RS die männliche Klassenkonkurrenz voll im Griff. Doch im zweiten Heat musste die derzeit bestplatzierte STT Juniorin die Box ansteuern. „Ich hatte mir auf der Strecke etwas im Reifen eingefahren. Dadurch hatte ich einen schleichenden Plattfuß und musste den Reifen wechseln“, so die enttäuschte Porsche-Pilotin. Dadurch kam Ralf Bender (Porsche 964 Cup) zu seinem ersten Klassensieg in der STT. Zuvor gab es mit dem Porsche 911 von „Renn F“ einen spannenden Zweikampf, der aber leider ein zu frühes Ende fand. „Ich habe gemerkt, dass Öl auf den Auspuff kommt. Da muss man vorsichtig sein. Zur Sicherheit bin ich rausgefahren, auch um die Strecke nicht mit Öl ein zu sprühen“, so „Renn F“.
Nach diesem ereignisreichen Wochenende geht es für die STT erst am 22. Oktober wieder weiter. Dann steht auf dem Nürburgring das große Finale an, wo sich entscheidet, wer den Titel in diesem Jahr holen wird.

 

 

Patrick Holzer Presse STT



 


Reichlich Rennaction in Assen

Das war Action pur. Beim fünften Lauf der Spezial Tourenwagen Trohy boten die Piloten eine klasse Show. Das erste Rennen auf dem TT Circuit Assen entschied René Snel (Porsche 996 GT2) für sich. Fast wäre es das perfekte Heimspiel für den Niederländer geworden. Doch im zweiten Heat schlug Daniel Schrey (Chrysler Viper GTS-R) zurück. In letzter Sekunde krallte sich der Viperpilot den GT2 Porsche. Nur 18 Hundertstel  trennten die beiden GT-Boliden im Ziel.

 

Es wäre für René Snel ein Heimrennen nach Drehbuch gewesen. Bereits im Qualifying war der Niederländer eine Klasse für sich. Zweimal stand der Porsche 996 GT2 in der ersten Reihe. Die erste Position behauptete Snel anfangs in beiden Rennen. Zunächst verbiss sich Pertti Kuismanen im Heck des Porsche. Nach dem heftigen Unfall in Spa war der Finne auf seinen Ford GT umgestiegen. In Runde vier ging der ultraflache Retro-Renner an René Snel vorbei. Bis zur siebten Runde hielt Kuismanen die Führung. Dann schlug die Stunde von Daniel Schrey. Der hatte sich klammheimlich an das Führungsduo heran gerobbt und zuerst  Snel, dann  Kuismanen geschnappt. Nach Spa schien es den zweiten Saisonsieg für den amerikanischen Hubraumriesen zu geben. Zwei Umläufe vor Schluss fehlte Schrey plötzlich. Was war passiert? „Leider hat sich der Schaltknüppel verdreht. Immer wenn ich daran drückte, war der falsche Gang drin“, so der Viperpilot, der bis dato einen komfortablen Vorsprung herausgefahren hatte. Der Sieg ging damit an René Snel, der in Runde acht Kuismanen wieder kassiert hatte. Dass der Vorsprung mit über 26 Sekunden so deutlich ausgefallen war, lag auch am einsetzenden Regen. Kuismanen drosselte das Tempo, so dass Snel dem Ford GT mit der ausgefallenen Kroko-Lackierung pro Runde zwischen drei und sechs Sekunden abknöpfte.

 

Vor allem aber im zweiten Rennen boten die drei Protagonisten eine klasse Show. Dicht beieinander schossen die drei GT-Fahrzeuge um den 4,555 km langen Rennkurs. Jeder durfte einmal Führungsluft schnuppern. Bis eine Runde vor Schluss sah es nach einem erneuten Sieg für René Snel aus. Der hatteaber die Rechnung ohne Daniel Schrey gemacht. In der letzten Schikane quetschte sich die Viper am Porsche vorbei und raste mit minimalem Vorsprung zum Gesamtsieg. “Beim zweiten Rennen mussten wir Führenden beim Überrunden etwas vom Tempo. Daniel hat bei niedrigen Geschwindigkeiten ein höheres Drehmoment. Das war letztendlich entscheidend“ erklärte der Niederländer, der sich aber dennoch mit dem Ergebnis zufrieden zeigte. „Ich habe das die ganze Zeit gemerkt, dass ich besser aus den Ecken herauskomme. Ich bin natürlich happy, da ich beim ersten Rennen Pech hatte“, freute sich Daniel Schrey.  Doch auch Pertti Kuismanen war ganz dicht an seinem vierten Sieg in der Saison 2011 dran. Sechs Runden lang lag der Finne in Front, ehe zunächst Snel und eine Runde später Schrey vorbeischlüpften. Geschlagen gab sich der STT Rekordsieger aber nicht. In der vorletzten Runde war Kuismanen ganz dicht dran, leistete sich aber einen Dreher, so dass am Ende fast 15 Sekunden auf die Spitze fehlten. Dennoch durfte der Finne voll und ganz zufrieden sein, denn der Sieg in der Klasse 2 bis 6000 ccm war ihm wie schon in Durchgang eins sicher. 

 

Sehr zum Leidwesen von Christopher Gerhard, der dort bisher sieben von acht Rennen gewinnen konnte. Zwar gab der Porsche 997 GT3 Cup Pilot alles, doch gegen den deutlich leistungsstärkeren Ford GT konnte der STT Meister von 2009 nichts ausrichten. Der Spa-Sieger hat einfach das Pech, dass derzeit für die Klasse 3 bis 4000 ccm die Starter fehlen. Im ersten Rennen wagte der Viersener noch ein taktisches Manöver und wechselte auf Regenreifen. Doch am Ende ließ der einsetzende Regen sogar wieder nach, so dass sich das Wagnis nicht auszahlte. Der Porschepilot rutschte vom dritten auf den siebten Gesamtrang ab. Hinter Gerhard wurde Michael Irmgartz (Porsche 944 GTR) Klassendritter, während im zweiten Durchgang Teamkollege Dr. Thomas König auf dem vierten Klassenrang landete. Nach einem starken Start mischte Gerhard in der Anfangsphase vom zweiten Heat vorne mit. Doch wieder musste der aktuelle Tabellenführer die stärkere Konkurrenz passieren lassen. Gesamtrang vier hieß es beim Fallen der schwarz-weiß karierten Flagge.

38 Sekunden dahinter sah Rolf Rummel im Porsche 996 GT2 das Ziel. Der Routinier hatte sich davor einen packenden Zweikampf mit Reiner Lutz (Porsche Cayman) geliefert. Erst ein Dreher des Cayman beendete das enge Duell. „Das zweite Rennen war der Hammer. Das hat richtig Spaß gemacht – ziemlich eng, aber immer fair. In der vorletzten Runde bin ich sogar vorbei, habe mich dann aber in der Schikane vor Start- und Ziel gedreht“, war Reiner Lutz aber dennoch begeistert. Genauso sah es Rolf Rummel. Der zeigte sich vor allem deshalb zufrieden, da er „nach den technischen Problemen zuvor endlich wieder zum Fahren gekommen war“. Noch besser lief es im ersten Durchgang. Denn mit Gesamtrang drei gelang der Sprung auf das Gesamtsiegertreppchen. Der Erfolg war dennoch harte Arbeit. Dafür sorgte in erster Linie Ed Nicelife mit seiner schönen Corvette C6 R. Gegen Rennmitte kam die Corvette immer näher an den schwarzen Turbo von Rummel ran. Gerade im Nassen schien der V8-Renner die besseren Karten zu haben.

 

In der letzten Runde riskierte Ed Nicelife alles und setzte sich in der Start- und Zielschikane neben den Porsche. Dabei drehte sich die Corvette auf der nassen Strecke, so dass Rummel Rang drei mit fast zehn Sekunden Vorsprung nach Hause fahren konnte. Im zweiten Rennen lieferte sich der Corvette-Pilot ein Duell mit Ralf Karst, der mit seinem Porsche 997 GT2 erstmals in Assen am Start war. Anfangs hielt sich Nicelife vor dem Porsche, doch ab der fünften Runde war Karst vorbei. Das lag auch daran, dass die Corvette bockte. „Ich hatte schon ziemlich früh Getriebeprobleme und keinen zweiten Gang. Während der Schlussphase war dann auch der dritte Gang weg“, erklärte Nicelife, der dadurch den siebten Rang an Michael Schrey (Porsche dp 935) verloren hatte. Dennoch überwogen die positiven Eindrücke und die STT Fans können sich bei den restlichen Läufen wieder auf den amerikanischen Sportwagen freuen.

 

Zufrieden zeigte sich Ralf Karst, der seine beiden sechsten Plätze als klasse Ergebnis wertete. „Reiner Lutz hat mir in der ersten Rechtskurve zugemacht, wodurch ich zwei Plätze verlor. Sonst wäre ich vielleicht vor Reiner gekommen. Ob ich ihn hätte halten können, ist wieder die andere Frage“, kommentierte Karst das zweite Rennen. Im ersten Heat hatte der GT2 Porsche noch mit Joachim Duscher im Audi 80 Turbo zu kämpfen. Der musste zwar gegen Rennende zurückstecken, staubte aber souverän den Sieg in der Klasse bis 3500 ccm ab. Am späten Nachmittag gelang dem Ettringer der zweite Klassensieg des Tages. „Mit den zwei Klassensiegen bin ich natürlich hochzufrieden, aber auch weil die Rennen Spaß gemacht haben und das Auto top war. So kann es weitergehen“, so das Resümee.

 

Dahinter platzierte sich im ersten Rennen Dr. Ingolf Piechota (VW Scirocco) und im zweiten Gerhard Füller im BMW M3 E30. Klassenrang zwei wäre für Füller wohl auch schon im ersten Durchgang möglich gewesen. Doch ein unfreiwilliger Aufenthalt im Kiesbett kostete eine ganze Runde. Ein Platten am Hinterrad verhinderte bei Dr. Heinrich Spies im ersten Rennen eine mögliche Podestplatzierung. Dafür reichte es dem Seat Leon Piloten beim zweiten Heat zum dritten Klassenrang vor Dr. Ingolf Piechota und dem STT Rookie Team. Hier durften an diesem Wochenende Niklas Bauckhage und Marzena Kwapisz am Steuer des Opel Astra OPC drehen.   Zwei verschiedene Sieger gab es in der 2-Liter Klasse. Rennen eins entschied Joachim Bunkus souverän für sich. Nachdem sich Konkurrent Jörg Bernhard (Honda S2000) ins Kiesbett verabschiedet hatte, war dem Triumph Dolomite der Sieg nicht mehr zu nehmen.

 

„Anfangs hatte ich ein wenig Bedenken, da Jörg Bernhard nach dem Start immer näher kam. Im zweiten Rennen hatte ich dann zu Beginn einen Dreher. Die Aufholjagd wurde dann aber durch ständige Zündaussetzer gestoppt“, so Bunkus. Somit kämpften andere um den Sieg. Jörg Bernhard setzte sich dabei gegen Jochen Thissen im Opel Astra F durch. Gerade in der Anfangsphase war der rote Opel ein starker Gegner. Dann bauten aber nach der fünften Runde die Reifen ab. „Sonst hätte ich mit Jörg noch eine Weile einen Zweikampf veranstalten können“, erklärte der Opel-Treter. Jörg Bernhard konnte dies nur recht sein, denn es war „endlich wieder ein Wochenende, das gepasst hat“. Trotz unfreiwilligem Steinchensammeln – „ich war da zu optimistisch“ – im ersten Rennen, war der Hondapilot hochzufrieden mit Klassenrang drei und dem Sieg im zweiten Durchgang. Zweimal vierter wurde in der 2-Liter Klasse Gaststarter Domenic Bendix im BMW E36.

 

Einen Doppelsieg in der Klasse der luftgekühlten Porsche feierte Michael Schrey. Die STT Rückkehr lief glänzend, auch wenn es ungewohnt war nicht um den Gesamtsieg zu kämpfen, wie Schrey betonte. Der 935er Porsche war für die Nordschleife vom Doppelturbo auf einen 3,8 Liter Sauger zurückgerüstet worden und das STT Rennen ein willkommener Funktionstest vor dem nächsten Langstreckenrennen. „Der Kurst kommt unserem Auto sehr entgegen. Die vielen schnellen Kurven passen da gut. Mit ungefähr 370 PS fehlt natürlich die Leistung, weiter nach vorne zu fahren“, so Schrey.  Interessant war der Kampf um den zweiten Platz in der Klasse der luftgekühlten Porsche.

 

Dabei verwies Alexandra Irmgartz im Porsche 964 RS Ralf Bender (Porsche 964 Cup) und Jörg Lorenz (Porsche 911) auf die Plätze. „Das war ein äußerst spannender Kampf in unserer Gruppe. Wir sind relativ gleichwertig gefahren, wobei mein Auto vom Fahrwerk her unterlegen erscheint. So konnte ich zwar zu Alexandra Irmgartz immer etwas aufschließen, hatte dann aber in der Kurven Nachteile“, so Lorenz. Nachdem er im ersten Rennen noch Ralf Bender den Vortritt lassen musste, sicherte sich der Erlanger in Durchgang zwei den dritten Klassenplatz.
Nach einer kleinen Pause geht es für die STT Piloten zum nächsten Saisonhighlight. Dann geht es vom 17.-18. September nach Zolder zum Renault Trucks Grand Prix. Die Veranstaltung lockt an die 20 000 Zuschauer an die ehemalige Grand Prix Rennstrecke, so dass sich die Spezial Tourenwagen Trophy wie schon beim Saisonauftakt in Hockenheim vor großem Publikum präsentieren darf.


Patrick Holzer Presse STT H&R Cup


Fünfter Lauf - Assen wird ein heißes Pflaster

So langsam geht es in der Spezial Tourenwagen Trophy in die entscheidende Phase. Am kommenden Wochenende steht die fünfte Runde im Titelkampf an. Für die Piloten der STT geht es auf den TT Circuit im niederländischen Assen. Zwar führt derzeit Christopher Gerhard die Tabellenspitze vor Reiner Lutz und Joachim Bunkus an. Doch abgerechnet wird erst zum Schluss. Dank eines Streichergebnisses  wird die Meisterschaft spannend wie schon lange nicht mehr.

Vor allem da Christopher Gerhard auf einen harten und pfeilschnellen Konkurrenten treffen wird. Nach dem unverschuldeten Crash in Spa wird Pertti Kuismanen auf einen Ford GT umsteigen und damit zum direkten Konkurrenten. Dazu wird Reiner Lutz (Porsche Cayman) immer schneller und ist nach seinem zweiten Platz in Spa-Francorchamps heiß auf weitere Erfolge. Bisher gut unterwegs ist Dr. Ingolf Piechota in seiner ersten Rennsaison. In Assen wird der Ulmener vom VW Scirocco wieder in den Porsche 997 GT3 Cup umsteigen. Besonders interessant ist der Porsche 944 GTR von Dr. Thomas König und dem dreifachen STT Champion Michael Irmgartz. Zwar hat der 944er einige Jährchen mehr auf dem Buckel als die Konkurrenz. Dennoch zählt er immer zu heißen Podiumskandidaten in der Klasse 2 bis 6000 ccm. Dazu ist das Duo hinter Christer Gislerud zweitbester Gaststarter.

Trotz des Klassenwechsels von Kuismanen ist die große STT Klasse am besten besetzt. Nach seinem starken Auftritt in Spa zählt Daniel Schrey (Chrysler Viper GTS-R) zu den Gesamtsiegfavoriten. Dennoch wiegelt Schrey ab und schiebt die Favoritenrolle lieber Pertti Kuismanen und vor allem René Snel zu. Der Porsche 996 GT2 erwies sich in dieser Saison bisher als bärenstarkes Powerpaket. Nach drei zweiten Plätzen soll beim Heimrennen der erste Sieg folgen. Mit Ralf Karst (Porsche 997 GT2) und Rolf Rummel (Porsche 996 GT2) kommen zwei weitere schnelle Piloten dazu. Für Rolf Rummel endete in Spa mit den zwei Podesträngen in der großen Klassen eine Durststrecke. Dagegen punktete Ralf Karst bisher konstant. Der sechste Gesamtplatz in Spa zeigte, dass mit dem Porschepiloten auch in Zukunft zu rechnen ist. Wieder dabei ist Rüdiger Klos (Chrysler Viper GTS-R), sowie Gaststarter „Ed Nicelife“ (Corvette C6R). Sven Fisch (V8 STAR) wird erstmals in der großen STT Klasse antreten. Dabei wird der Stuttgarter sicherlich wie schon in Spa auf das Gesamtpodest schielen. In der Klasse 4 liegt die Favoritenrolle erneut bei Joachim Duscher (Audi 80 Turbo). Dennoch ist gerade mit  Gerhard Füller im BMW M3 E30 immer zu rechnen. Die Klasse führt momentan Dr. Heinrich Spies (Seat Leon) an. Der Leon-Pilot bestreitet genau wie Füller seine erste komplette STT Saison.

 

Das für dieses Jahr neu ins Leben gerufene STT Rookie Team besteht diesmal aus Marzena Kwapisz und Niklas Bauckhage, der zuletzt in Zolder am Start war. Dazu kommt der Audi TT von Petra Kolic-Wiese. Frauenpower ist auch in der Klasse 9 der luftgekühlten Porschefahrzeuge angesagt. Alexandra Irmgartz war hier kaum zu schlagen und die beiden Herren müssen sich enorm anstrengen. Ralf Bender wird wieder seinen 964 Cup Porsche einsetzen, nachdem er erst am vergangen Wochenende gemeinsam mit Michael Irmgartz beim Oldtimer Grand Prix aktiv war. Eher zwangsweise ist Jörg Lorenz im luftgekühlten 911er unterwegs.

In der 2-Liter Klasse wird es wie bei den vorherigen Rennen besonders eng zu gehen. Momentan liegt Joachim Bunkus (Triumph Dolomite) in Front. Der STT Meister von 2005 profitierte aber auch vom Pech der Konkurrenz. Jochen Thissen (Opel Astra F) und Jörg Bernhard (Honda S2000) hatten leider immer wieder mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen. Nachdem Hajo Chorus beim vorherigen Lauf in Spa ausgesetzt hatte, ist der Ford Focus Pilot in Assen wieder mit dabei. Los geht es am Samstag mit dem Qualifying um 9.50 Uhr, während um 13.45 Uhr das zweite Quali ansteht. Die Rennen werden am Sonntag um 13.00 Uhr bzw. 17.15 Uhr gestartet. 


(Patrick Holzer STT Presse)


Wetterkapriolen sorgen beim STT Rennen für Spannung
Daniel Schrey und Christopher Gerhard siegen in den Ardennen

Daniel Schrey (Chrysler Viper GTS-R) und Christopher Gerhard (Porsche 997 GT3 Cup) holten sich in Spa-Francorchamps die Gesamtsiege. Der Viper-Pilot setzte sich im ersten STT Rennen nach packendem Duell mit René Snel (Porsche 996 GT2) durch. Gesamtdritter wurde Sven Fisch im V8 STAR. Am Sonntagmorgen siegte ein bärenstark aufgelegter Christopher Gerhard. Bei strömendem Regen holte sich der STT  Meister  von  2009  den  ersten  Saisonsieg  vor  Reiner  Lutz  (Porsche Cayman) und René Snel.

 

Der vierte Lauf der Spezial Tourenwagen Trophy hatte es in sich. Bereits im Training hatte DoppelPolesitter Pertti Kuismanen seine Chrysler Viper GTS-R unverschuldet zerlegt.  Der Finne musste aufladen, so dass die erste Startposition leer blieb. Daniel Schrey sprang in die Bresche. Für Schrey war es der erste Gesamtsieg nach einer knapp zweijährigen Durststrecke. Zudem fuhr der Sieger der diesjährigen ADAC 24h Classics die schnellste Runde des STT Wochenendes. Damit konnte Schrey die Polezeit von Kuismanen noch einmal um 1,4 Sekunden unterbieten. Es war der Lohn für einen starken Auftritt. Zunächst hatte sich René Snel Platz eins geschnappt; dicht dahinter folgte die Viper. Immer näher pirschte sich die Giftschlange heran und übernahm in Runde sechs die Spitze. Noch einmal konterte Snel, doch am Ende behielt der amerikanische GT-Renner die Oberhand. Mit knapp über elf Sekunden Vorsprung donnerte Schrey über den Zielstrich. Die Revanche kam im zweiten Durchgang. Ohne Trainingszeit musste der Holländer diesmal von ganz hinten starten. Bei schwierigen Bedingungen bot der Porschepilot eine fulminante Leistung. Runde um Runde schwamm der weiße GT2 nach vorne. Im letzten Umlauf schnappte sich Snel die Viper von Daniel Schrey. Damit holte der Porschepilot einen starken dritten Platz im Gesamtklassement. „Es hätte ruhig noch ein paar Runden länger gehen können“, so Snel.

 


So blieb Christopher Gerhard außer Reichweite. Gleich beim Start hatte Gerhard den Grundstock für seinen Sieg gelegt. Erstmals im neuen 997er Cup Porsche unterwegs war der letztjährige Vizemeister nicht zu stoppen. Gleich in Runde eins hatte Christopher Gerhard einen Vorsprung von fast vier Sekunden auf den DTM Audi A4 von Edy Kamm herausgefahren. Der auf Rang drei liegende Reiner Lutze hatte gar über elf Sekunden eingebüßt. Nach dem Rennen bestätigte Christopher Gerhard: “Ich bin heute natürlich richtig happy. Es war gut, dass ich gleich einen Superstart hatte. Nach der ersten Kurve konnte ich schon die erste Position einnehmen.“  Erst ab der dritten Runde war die Konkurrenz in der Lage das Tempo mitzugehen. Am Ende kamen Reiner Lutz und vor allem René Snel zwar noch einmal näher heran, doch der Sieg war dem 911er Piloten nicht mehr zu entreißen. Mit knapp über acht Sekunden Vorsprung auf Reiner Lutz krönte Christopher Gerhard eine starke Leistung. Bereits in den Qualidurchgängen war klar, dass der 911er ein heißer Favorit auf die vorderen Plätze sein würde. Im ersten Rennen bestätigte sich der Eindruck. Sven Fisch musste alles geben, um an dem 450 PS starken Cup Porsche vorbeizukommen. Nach den verkorksten Trainingsläufen lief es für den Stuttgarter im Rennen endlich wieder rund. An die Spitze reichte es zwar nicht ganz, dennoch war für Sven Fisch der dritte Gesamtrang ein tolles Ergebnis. Am Sonntag lief es weniger gut, was in erster Linie an den alten Regenreifen lag. „Ich habe zehn Jahre alte Regenreifen aufgezogen. Nachdem es aber immer heftiger regnete, war mir klar, dass es nicht funktionieren kann“, erklärte der Stuttgarter. Somit war am Ende nicht mehr als Gesamtrang sieben möglich.

 

                             

Voll und ganz zufrieden war dagegen Reiner Lutz. Nach starkem Quali und den Starplätzen sechs und acht, landete der Cayman-Pilot im ersten Rennen auf der siebten Gesamtposition. „Wenn es morgen regnet, bin ich ganz vorne“, kündigte Lutz noch am Samstagabend an. Er sollte Recht behalten. Scheinbar mühelos trotzte der an die 575 PS starke Porsche den widrigen Wetterverhältnissen. Reiner Lutz war nicht anzumerken, dass es erst seine zweite Motorsportsaison ist. Mit 2.51,187 drehte er zudem die zweitschnellste Rennrunde. „Im ersten Rennen bin ich noch mit Regenabstimmung gefahren. Daher bekam ich keine richtige Stabilität. Am Sonntag habe ich die Einstellung beibehalten, nur  eben nun mit  den richtigen Reifen. Das  Auto ging  wirklich  super. Da hat RS Tuning einen tollen Job gemacht“, so ein glücklicher Reiner Lutz.

 

Zufrieden war auch Rolf Rummel, der nach einer bislang glücklosen Saison endlich zweimal die Zielflagge sah. „Wir sind auf einem guten Weg“, äußerte sich der mehrfache STT Champ. Mit Rang fünf im ersten und dem sechsten Platz im zweiten Heat war der Routinier gleich bei der Musik Beim verregneten zweiten Rennen am Sonntagmorgen behauptete Rummel zunächst seine dritte Startposition. Trotz einer Berührung beim Überrunden reichte es nach Platz fünf in Rennen eins zu Gesamtplatz sechs. Edy Kamm, der ab der vierten Runde mit Problemen zu kämpfen hatte, war nicht zu knacken. Der Schweizer hätte beim ersten Rennen sicherlich ebenfalls eine gute Rolle gespielt. Doch schon in Runde eins drehte sich der Schweizer Ausgangs Rivage ohne Fremdeinwirkung ins Aus. Dabei wurde die Radaufhängung beschädigt, so dass das Rennen gelaufen war.


Deutlich besser lief dagegen das erste Rennen für Ralf Karst (Porsche 997 GT2). Schon im Qualifying war der Porsche-Pilot pfeilschnell unterwegs. Mit Startplatz sieben ließ er unter anderem Sven Fisch und Rolf Rummel hinter sich. Zwar musste sich Karst im Rennen dem Druck der beiden beugen. Nach elf Runden war aber der sechste Rang in einem richtig starken STT Starterfeld sicher. „Mit Platz sechs im Rennen sind wir natürlich super zufrieden. Im Trockenen geht unser Auto in Spa super“, so Karst. Ohne Regenerfahrung war das zweite Rennen eine ungleich schwierigere Angelegenheit. Mit Rang neun gelang aber erneut eine Platzierung in den Top 10. Davor platzierte sich noch Ed „Nicelife“, der einen Bombenstart hingelegt hatte. Bei Anfahrt Eau Rouge lag die Corvette sogar an vierter Gesamtposition. Eine Genugtuung, da man beim ersten Rennen mit Regenreifen noch verwachst hatte und chancenlos mit ansehen musste, wie die Konkurrenz davon zog. „Die Corvette ist sehr an der Serie orientiert und hat unter anderem den Motor aus der Z06. Eigentlich wollte ich mit meiner anderen Corvette starten, doch die hatte leider einen Unfall“, so Ed „Nicelife“. In Assen ist der amerikanische V8-Hingucker wieder dabei, dann aber die leistungsstärkere Variante.

 

Ein Top 10 Ergebnis verbuchte ebenfalls Michael Irmgartz. Im ersten Rennen landete der dreifache STT-Champion auf Platz acht. In der Klasse bis 4000 ccm bedeutete dies der  dritte Rang. Teamkollege Dr. Thomas König schaffte im verregneten zweiten Rennen Gesamtplatz 15 und Rang vier in der Klasse. Den dritten Klassenplatz schnappte sich diesmal Gaststarter Dirk Adamski im Ferrari 458 Challenge, der erstmals in der STT am Start war. Wie schon am Samstag fuhr der Ferrari als Gesamtzehnter über den Zielstrich. Auf den weiteren Klassenrängen landeten in beiden Rennen das Team Ehninger/Ayasse (Audi RS4) und Berthold Gruhn (BMW M3 GT4). Im ersten Durchgang hatte sich davor als Neunter noch Joachim Duscher im Audi 80 Turbo platzierte. Damit holte der Audipilot nach fünf sieglosen Rennen in Folge erstmals wieder den Klassensieg. „Heute hat es mal wieder Spaß gemacht. Das Rennen war wirklich spannend und es gab einen tollen Zweikampf mit dem Ferrari“, so Duscher. Sonntags hatte Joachim Duscher aber deutlich verwachst und auf ein Ende des Regens spekuliert. Der Wechsel von Slicks auf Regenreifen kostete eine Runde und so war an einen erneuten Klassensieg nicht mehr zu denken.

 

                            

Den sicherte sich zum dritten Mal in dieser Saison Gerhard Füller im BMW M3 E30 vor Dr. Heinrich Spies (Seat Leon). Im ersten Durchgang war dieser noch am Klassenpodest vorbeigeschrammt. Markenkollege Andreas Schmidt hatte mit 0,987 Sekunden Vorsprung die Zielflagge als Klassendritter gesehen. „Das war mein erstes Regenrennen und auch mein erstes Rennen in Spa. Ich freue mich natürlich über den zweiten Platz in so einer gut besetzen Klasse“, so Dr. Heinrich Spies. In der Tat war die Klasse 4 bis 3500 ccm mit neun Fahrzeugen so stark wie schon lange nicht mehr besetzt. Mit ihren etwas leistungsschwächeren Fahrzeugen mussten Petra Kolic-Wiese, die STT Junioren und die beiden Dänen Peter Mikkelsen und Michael Wilsöe alles geben. Eine Chance auf den Klassensieg hätte sicherlich auch der BMW M1 vom Team Heinrich gehabt. Doch nach der Klassenpole für das erste Rennen schied der wunderschöne M1 bereits nach vier Runden aus. Dr. Ingolf Piechota, der diesmal im VW Scirocco unterwegs war, stieg in Rennen zwei als Dritter vor Gaststarter Tommy Andersen (BMW 325i E36) aus Schweden aufs Klassentreppchen Aus dem Norden Europas waren gleich mehrere Fahrer am Start. Doch die mussten erst mit den Tücken der anspruchsvollen Strecke zurechtkommen. In der Sonderklasse wurde Stealth-Pilot Christer Gislerud im ersten Rennen hinter Sven Fisch Klassenzweiter. Im zweiten Heat reichte es zu Klassenrang vier hinter Joakim Ottersen (V8 STAR), der wie schon im Rennen zuvor Rang drei in der Klasse holte.

 

                            

Die luftgekühlte Porscheklasse konnte Alexandra Irmgartz im Porsche 964 RS gleich zweimal für sich entscheiden. Jörg Lorenz musste kurzfristig vom 935er Porsche auf seinen 911er Carrera umsteigen, wodurch er ebenfalls bei den luftgekühlten Porschefahrzeugen antrat.

 

Nach einer kurzen Pause geht es für die STT Piloten vom 19.-21. August in Assen weiter.

Text / Fotos: Patrick Holzer




STT Pilot Ralf Karst im Gespräch mit www.auto-rennsport.de

Der Wagen ist unsere Kriegsmaschine getreu AC/DC

Mit einem 993 Carrera S hat alles angefangen. Ralf Karst absolvierte sein erstes Sport- fahrertraining. Das war im Jahr 2002. Seitdem ließ ihn der Wunsch Rennen zu fahren nicht mehr los. Der Rennbazillus hatte den Ingenieur aus Bitburg gepackt. Die ersten Erfahrungen im Rennsport sammelte Ralf Karst im Porsche Sports Cup. Nach zwei Jahren suchte der Porschefahrer ein neues Betätigungsfeld. Die STT wurde zur neuen sportlichen Heimat des Team War Machine.

 

2011 ist deine erste komplette STT Saison. Wie bist du mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden?
Wir wussten nicht so ganz, was dieses Jahr bringen würde. Erstmals auf Slicks  unter- wegs, mit einem komplett anders eingestellten Wagen, das war eine Herausforderung. Wir wollten diese Saison nutzen, um uns alle an etwas mehr Professionalität zu gewöhnen und durchaus aber auch nach vorne zu fahren. In Hockenheim ist uns das nicht ganz gelungen, wir hatten aber auch ein wenig Pech mit dem Reifenplatzer und anderen Sachen. Aber erstmals konnten wir zeigen, dass wir zwar viel Blödsinn machen, aber im entscheidenden Moment mit ganzem Einsatz dabei sind. Salzburg und Zolder waren, so denke ich, gute Erfahrungen. P 6 und 7 gesamt auf Rennstrecken, auf denen ich noch nie gefahren bin, das ist gut.

Wie sieht deine Zielsetzung für die restlichen vier Rennen aus?
In Spa wollen wir fortsetzen, was in Zolder eigentlich recht gut war: Noch weiter nach vorne fahren. Wir werden mit den starken leichten Autos nicht konkurrieren können, weil wir einfach noch immer viel zu schwer sind, aber auf den langen Geraden geht unser Auto recht gut. Assen kenne ich nicht, also einfach mal fahren und kommen lassen. Dann wieder Zolder, das wird evtl. noch besser, weil jetzt bekannt. Der Nürburgring ist eine Strecke, die ich kenne. Dort wollen wir ebenfalls unter die Top 10.

Der Kalender in dieser Saison ist von den Rennstrecken her recht abwechslungs- reich. Hast du eine spezielle Lieblingsrennstrecke?
Ich muss sagen, dass mir Zolder sehr gut gefallen hat, auch wenn von der Charakteristik eher Spa zu unserem Auto passt. Für Zolder müssten wir noch locker 100 bis 150 kg leichter werden, dann wäre es top. Spa ist meine Lieblingsstrecke, so ein bisschen Nordschleifenfeeling…

 


2010 bist du das erste Mal in der Spezial Tourenwagen Trophy gestartet. Wie kam es dazu?
Wir sind zwei Saison lang im Porsche Sports Cup gefahren, haben aber dort Erfahrungen gemacht, über die ich nicht sprechen möchte. Der Sports Cup ist irgendwie Rennsport, aber doch kein richtiger, man kommt sich so vor, als ob die „großen“ Teams bevorteilt werden und auch die Teams der Porsche Zentren. Es hat halt nicht gepasst. Die STT wurde uns von einem Kumpel bei ISA Racing empfohlen. Daraufhin bin ich einfach mal mitgefahren und zack, da sind wir..

Was gab dann den Ausschlag die komplette STT Saison 2011 zu fahren?
Wir diskutierten, ob wir den Schritt gehen sollten, den Ausschlag gab dabei, dass wir mittlerweile ein Sechs – bis Sieben – Mann Team sind, dass völlig motorsportverrückt ist. Ohne die Unterstützung von Dr. Ernst, Dr. Drift, Luke, Gena, Chris, Dinggel und schlussendlich auch Dr. Food wäre das Abenteuer STT für mich nicht möglich. Fachkundige Tipps bekamen wir von Michele Rinaldi und Holger Zimmermann, auch damit konnten wir erst zu einem richtigen, „eigenen“ Team werden, das zwar über wenig Equipment verfügt, dafür aber den richtigen Sportsgeist hat.

 

Dein Porsche 997 GT2 sah bei deinem Debüt in Colmar noch recht zahm aus. In Hockenheim werden ihn die meisten Fans zunächst überhaupt nicht erkannt haben. Was wurde am Fahrzeug den Winter über verändert?
Wir haben bei Zimspeed das Heck, Heckflügel, die Front machen lassen. Rinaldi hat uns motortechnisch betreut und dafür gesorgt, dass wir standfest fahren können, evtl. nicht das letzte Quentchen aus dem GT 2 Motor rausgeholt, dafür aber sichere Leistung. Auch das eine Erfahrung aus dem Sports Cup, dort wurde viel versprochen, aber tatsächlich wenig nachweisbar gebracht. Außerdem haben wir selber die Scheiben hinten gewechselt. Ansonsten haben wir noch komplett Serie im Auto, deswegen sind wir auch immer noch viel zu schwer. Aber die Karre sieht jetzt zumindest geil aus.

Du bist relativ spät in den Motorsport eingestiegen. Wie kam es dazu, dass du jetzt in halb Europa auf den Rennstrecken deine Kreise ziehst?
Ich habe mein erstes Sportfahrertraining im Jahr 2002 gemacht, damals auf einem 993 Carrera S. Seitdem war der Wunsch da, die Rennlizenz zu machen und Rennen zu fahren. Beim ersten fliegenden Start 2009 im Sports Cup schlug mir das Herz bis zum Hals vor Aufregung, AC/DC lief, ich war wie in Trance. Von da an war eigentlich klar, dass nichts dieses Gefühl schlagen kann, das Starten des Motors, das Rauswinken durch die Mechaniker, das Einfahren auf die Strecke….immer noch Gänsehaut pur….kann Golfen wirklich besser sein ? No Sir !! 

Was war in den Jahren dein größter Erfolg? Was war dein schönster Moment?
Im Porsche Sports Cup hatte ich im ersten Jahr einen Mentor, der wirklich viel besser und auch länger fuhr wie Ralf Karst. Wir standen in der gleichen Box, er fuhr glaube ich einen 996 Cup. Er war immer schneller und besser, was seine Erfahrung und fahrerisches Können bewiesen. Ich habe heute immer noch großen Respekt vor ihm. In Oschersleben war es dann so, dass ich auf einmal in der vorletzten Runde hinter ihm war, ich glaube auf p10 oder so. Na ja, ich dachte, das wäre jetzt noch was ihn zu überholen. Da aber sein Wagen leichter und die Geraden in Oschersleben nicht so lang sind, war es schwierig. In der letzten Runde am Ende Start/Ziel in der langen Rechtskurve überholte ich ihn außen, was ihn völlig verwirrte, weil er den Angriff nicht erwartet hatte. Er wehrte sich wie verrückt, aber ich hatte ihn. Das war richtig geil, besonders als er nach dem Rennen zu mir kam und das ganze mit Schaltproblemen erklärte. Wir freuten uns wie die Schneekönige, das war besser als ein Pokal. Ich war damit im Rennsport angekommen. Erfolge gab es noch nicht so viele, die kommen noch, wir sind dran. Für uns ist es schon ein Erfolg, mit dabei zu sein und hart aber fair mit den Kollegen zu fighten und Spaß zu haben.

Team War-Machine – ein ungewöhnlicher Name für ein Motorsportteam. Was hat es mit dem Namen auf sich?
Den Namen habe ich erfunden auf der Party meiner Nichte, da liefen ständig meine AC/DC CDs. Meine Töchter waren begeistert. Ich bin so stolz auf unser Team, der Name ist Programm. Der Wagen ist unsere Kriegsmaschine getreu AC/DC, denn er greift an, es soll Attacke bedeuten. Wir sind stolz darauf, den Kollegen in den Boxen die Dauerdröhnung AC/DC zu verpassen, denn das ist unsere psychologische Kriegsführung….Spaß beiseite, wir wollen damit einfach nur zeigen, dass Musik und Rennsport miteinander funktionieren und ich finde halt seit den Siebzigern AC/DC einfach geil. Letztes Jahr war ich deswegen auf zwei Konzerten….ich werde glaube ich den Jungs aus Australien vorschlagen, dass sie mich mal ein wenig unterstützen sollen…damit sie mal bekannt werden !!

 

Text&Fotos: Patrick Holzer / Jürgen Holzer


Unser neuer Anhänger im TEAM "War Machine"-Design!!! Spa wir kommen!!!

 


JETZT ONLINE: Neue Fotos vom Salzburgring und Zolder!


 

Stimmen zum Rennen

Gute Stimmung in Zolder 

 
Zwei Gesamtsieger erlebten die Zuschauer im belgischen Zolder in den beiden Rennen der Spezial-Tourenwagen-Trophy. In Rennen 1 sah Florian Stoll (Mrecedes SLS) als erster die Zielflagge. Im zweiten Rennen revanchierte sich der Finne Pertti Kuismanen und holte sich den insgesamt vierten Gesamt- sieg der Saison. Er führt auch in der laufenden Gesamtwertung mit 66 Punkten, gefolgt von Christopher Gerhard mit 60 Punkten, wobei noch ein Einspruch anhängig ist.

Christopher Gerhard (2./4.): Am Anfang des ersten Rennens habe ich nicht zu viel riskiert, denn ich fahre ja auch auf Punkte. Ich bin da eher strategisch gefahren. Als es dann möglich war, habe ich mein Tempo verschärft, bin dann auch 1.39 Runden gefahren. Am Ende hat sich die Strategie ausgezahlt. Beim zweiten Rennen war der Start gut. Rene Snel war zunächst hinter mir. Er hat natürlich mehr Motorleistung und so musste ich ihn dann auf Start und Ziel vorbeilassen.. Der SLS mit der größeren Power konnte mich dann auch auf der Gegengeraden überholen. Ich bin dann einige Runden an ihm drangeblieben, bis meine Bremse nachließ. Da ich in der Klasse einigen Vorsprung hatte, habe ich ein bisschen Pace rausgenommen um den Klassensieg nach Hause zu fahren. Bis dahin war es ein Klasserennen.

Reiner Lutz (3./5.): Ich bin über meinen ersten Podestplatz heute überglücklich. Das Auto war einfach nur sagenhaft unter den Bedingungen. Es lag wie ein Brett. Ich hatte mich für Slicks entschieden. Es war die richtige Entscheidung. Da ich erstmals unter solchen Bedingungen das Auto gefahren habe und dann auf das Podest, einfach nur super. Heute habe ich Tränchen in den Augen. Das war im zweiten Rennen ein schöner Zweikampf mit Ralf Karst. Wir haben zweimal die Position gewechselt. Er war zuerst hinter mir, dann in der sechsten Runde ging er vor, weil meine Kupplungsprobleme begannen. Wegen den Kupplungsproblemen wollte ich langsamer machen. Als er dann aber vor mir war, dachte ich das lässt du nicht so auf dir sitzen. Ich bin dann fünf Runden hinter ihm hergefahren. Ich habe dann gemerkt, dass ich an der einen Stelle schneller war und habe mich an ihm vorbeigedrückt.

Jörg Lorenz (8./7.): Ich wusste im Vorfeld schon, dass das Sperrdifferenzial nicht geht. Dadurch verliere ich schon ein wenig an Zeit. Aber ansonsten lief das ganz gut. Mit dem Motor gab es keine Probleme. Für die Leistung meines Autos bin ich heute ganz gut gefahren. Die Strecke gefällt mir sehr gut und hat richtig Spaß gemacht.

Rene Snel (21./17.): Im ersten Rennen hat sich eine Schraube in den Reifen eingefahren, die dann wegflog und den Body durchschlug. Dann im zweiten Rennen wieder ein Plattfuß. Aber die Ursache dafür wissen wir noch nicht.

Jörg Bernhard (9./8.): Ich bin mit Slicks losgefahren und das war die einzig richtige Entscheidung. Ich bin natürlich froh, dass der Motor endlich gehalten hat. Das Rennen war toll. Auf den Joachim Bunkus muss man immer aufpassen, denn er ist auch sehr schnell. Beim Überrunden kam er besser durch als ich. Da war er dann im Vorteil. Ich bin dann aber wieder an ihn rangekommen und auch vorbei. Das ist heute eine tolle Platzierung unter den Top Ten.

Georgios Katsikis (24./-): Im Training ist alles super gelaufen. Das Auto lief auch wirklich gut im Vergleich zu den bisherigen Rennen. Heute Morgen dann hatte ich Zündaussetzer. Wir haben nun festgestellt, dass des Steuergerät die Daten nicht mehr abspeichert. Wir wissen nicht warum. Wir versuchen jetzt das so hinzubekommen, dass wir nochmals rollen können.

Joachim Bunkus (10./9.): Im ersten Quali hatte ich Aussetzer, die durch eine Bruchstelle im Kabelbaum herrührten. Im ersten Rennen lief es dann schon sehr gut. Der Zweikampf mit Jörg Bernhard war sehr spannend. Dann traten aber Probleme an der Kardanwelle auf. Ich konnte Jörg Bernhard nicht mehr gefährden. Beim zweiten Rennen ging es auch hin und her. Ich hatte dann das Problem, dass ich den Gang nicht raus bekam und einen Augenblick zu langsam wurde. Da konnte der Honda entscheidend davon zu ziehen. Aber sonst lief das ja heute recht gut.

Manfred Lewe (12./12.): Mir hat es hier in Zolder sehr gut gefallen und ich bin mit dem Rennwochenende hier sehr zufrieden.

Marzena Kwapisz (18./14.): Im ersten Lauf war die Strecke noch feucht. Da war es schon schwieriger als im zweiten Rennen. Das Auto und die Strecke war neu für mich. Ich bin sehr zufrieden mit dem Wochenende. Der Scirocco hat sehr viel Spaß gemacht, es war einfach perfekt. Zweimal auf dem Klassenpodest zu sein ist natürlich toll. Heute bin ich einfach nur happy.

Dr. Heinrich Spies (17./11.): Ich hatte Regenreifen aufgezogen. Die erste Hälfte des Rennens war genial. Ich war da gut dabei. Am Ende haben die Reifen dann jedoch sehr stark abgebaut.

Gerhard Füller (11./-): Im Training waren wir ganz gut. Im Rennen habe ich dann natürlich gepokert und Regenreifen aufgezogen. Die ersten fünf Runden sah das dann auch gut aus. Da war ich natürlich noch im Vorteil mit den Reifen. Aber dann haben die schnell abgebaut. Dann hatte ich natürlich keine Chance mehr. Es war eine 50: 50 Entscheidung. Das hätte auch gut gehen können. Beim nächsten Rennen geht es dann wieder besser. Es war natürlich schon schön am Anfang unter den großen Autos mitzumischen. Ich hab natürlich auf Regen gehofft. Dann kommst du vielleicht aufs Treppchen.

Sven Fisch (22./-): Trotz meines Ausfalls an zweiter Stelle liegend bin ich sehr zufrieden mit dem Rennverlauf. Ich habe gesehen, dass ich gut mithalten konnte, besonders da, wo nicht nur das Material eine Rolle spielt. Das erste Rennen war einfach nur genial. Schade, dass ich mit einer gebrochenen Radnarbe dann das Auto abstellen musste.

Text&Fotos: Patrick Holzer

3. Lauf STT H&R Cup Zolder

Stoll und Kuismanen siegen in Zolder

Der dritte Saisonlauf der Spezial Tourenwagen Trophy in Zolder bot jede Menge Spannung. Im ersten Rennen wurde Florian Stoll (Mercedes SLS) seiner Favoritenrolle gerecht. Der Mercedespilot siegte vor einem stark fahrenden Christopher Gerhard im Porsche 997 GT3. Pertti Kuismanen, der sich bei der Reifenwahl im ersten Durchgang noch verpo kert hatte, holte sich den Sieg im zweiten Heat. Zuvor war der bis dato Führende David Sigacev mit einer Durchfahrtsstrafe bestraft worden. Dennoch reichte es zu Gesamtrang zwei vor Teamkollege Oliver Mayer.

Nachdem es in der Nacht von Samstag auf Sonntag geregnet hatte, war am Morgen die Strecke noch feucht. Gerade im Wald gab es nasse Stellen, so dass die Reifen wahl zum entscheidenden Faktor werden sollte. Von der Spitzengruppe entschied sich nur Pertti Kuismanen für die profilierten Pneus. Der siegverwöhnte Finne stand hinter Florian Stoll und Oliver Mayer nur in der zweiten Startreihe. Zumindest in der Anfangsphase zahlte sich die Entscheidung auf Regenreifen zu fahren für Kuismanen aus. Knapp über sechs Sekunden nahm er dem slickbereiften SLS von Stoll in der ersten Runde ab. Die Strecke trocknete jedoch zu schnell ab, so dass Stoll bereits nach vier Umläufen wieder rangefahren war. Kuismanen stoppte und wechselte auf Slickreifen. Während die Viper auf den 16. Gesamtrang abrutschte, übernahm Florian Stoll vor Sven Fisch die Führung. Der rote V8 STAR war von der sechste Startposition aus ins Rennen gegangen. „Das war schon ein tolles Gefühl. Vor allem zu sehen, dass ich bei solch schwierigen Bedingungen mit solchen Leuten mithalten kann. Auf den Geraden konnte ich den Mercedes immer wieder sehen“, fasste Sven Fisch die Anfangsphase zusammen. In der sechsten Runde musste der STT Champ von 2001 seinen V8 STAR jedoch an zweiter Position liegend abstellen. Eine gebrochene Radnarbe verhinderte die Podestplatzierung. Im zweiten Rennen sorgte die Lichtmaschine für den erneuten Ausfall. „Nicht mein Wochenende. Dennoch hat es wahnsinnig viel Spaß gemacht“, war Sven Fisch trotz der beiden Ausfälle zufrieden. Damit war für den Führenden der Sieg nur noch reine Formsache. Durch den Ausfall von Sven Fisch erbte Christopher Gerhard die zweite Position. Mit 42,425 Sekunden Rückstand fuhr der Viersener als Zweiter über den Zielstrich. Dritter wurde Reiner Lutz im Porsche Cayman, der damit erstmals auf dem Ge samttreppchen der STT stand. „Das Auto fährt sich bei den Wetterbedingungen einfach traumhaft. Auf dem Podest hatt e ich dann schon Tränchen in den Augen“, war Lutz überglücklich.

 Für das zweite Rennen wechselte Stolls Teamkollege David Sigacev ins Cockpit des SLS. Der in Berlin lebende Russe behauptete zunächst vor Pertti Kuismanen die Spitzenposition. Durch die vielen Überrundungen schwankte der Vorsprung zwischen einer und vier Sekunden. Kurzzeitig ging Kuismanen sogar vorbei. Doch Sigacev holte sich im Verlauf der fünften Runde die Führung zurück. Zwei Runden später bekam der SLS-Pilot jedoch eine Drivethrough-Strafe wegen Überholens unter Gelb aufgebrummt. Kuismanen ließ sich seinen dritten Saisonsieg nicht mehr nehmen. Sigacev kam zwar noch einmal auf knapp sechs Sekunden heran. Doch mehr war am Ende nicht drin. Teamkollege Oliver Mayer holte dahinter den dritten Rang. Dabei profitierte er vom zweiten Reifenplatzer an diesem Wochenende für René Snel. Der Niederländer lag an zweite Stelle im Gesamt, als der Reifen seinen Dienst quittierte. Im ersten Durchgang war der Ingolstädter bereits in der ersten Runde nach einem Dreher auf der Start- und Zielgeraden weit zurückgefallen. Bei seiner Aufholjagd verfehlte Mayer nur um vier Sekunden den Platz auf dem Treppchen.

Vierter wurde Christopher Gerhard, der sich mit dem SLS einen tollen Zweikampf lieferte. Zwar hatte Mayer am Ende 9,794 Sekunden Abstand herausgefahren. Dennoch konnte der letztejährige STT Vizemeister zeigen, dass er trotz einem unterlegenen Fahrzeug mithalten kann. Zumal Oliver Mayer in der Privatfahrerwertung des ADAC GT-Masters immerhin an Gesamtfünfter Position geführt wird. „Der Start war gut. Zunächst war René Snel hinter mir. Genau wie der SLS von Mayer konnte mich Snel aber auf Grund der höheren Motorleistung auf den Geraden überholen. Am Ende habe ich ein bisschen die Pace rausgenommen und habe den Klassensieg nach Hause gefahren“, so Gerhard. Hinter dem Porsche von Gerhard wurde Reiner Lutz Gesamtfünfter und Zweiter in der Klasse bis 6000 ccm. Zwar büßte Lutz damit seinen Punktevorsprung gegenüber dem Klassenkonkurrenten ein. Doch das störte nach dem dritten Platz im ersten Rennen nicht im Geringsten. In Durchgang zwei begeisterte vor allen Dingen das Duell mit Ralf Karst im Porsche 997 GT2. Genau wie Lutz war Karst zum ersten Mal in Zolder und ebenso von der Strecke begeistert. Ab der dritten Runde lag Karst vor Lutz, der Kupplungsprobleme hatte. In Runde elf war Lutz wieder am GT2 vorbei, der mit nur 0,226 Sekunden Rückstand auf Lutz als Gesamtsechster gewertet wurde. Schon das erste Rennen war für Ralf Karst eine knappe Angelegenheit gewesen. Erstmals bei solchen Streckenbedingungen auf Slicks unterwegs, fehlten auf die Chrsysler Viper GTS-R von Rüdiger Klos nicht einmal eine Sekunde im Klassement. Jeweils hinter Ralf Karst wurde Jörg Lorenz gewertet. Für den Porschepilot war die Strecke gleichfalls Neuland. „Für die Leistung meines Autos bin ich heute ganz gut gefahren“, so Lorenz. Vor Dr. Ingolf Piechota im Porsche 997 GT3 Cup wurde Lorenz jeweils Dritter in der STT Klasse bis 6000 ccm.                                                                          Stark unterwegs waren in Zolder die 2-Liter Piloten. In beiden Rennen begeisterten Jörg Bernhard (Honda S2000) und Joachim Bunkus (Triumph Dolomite) mit packenden Positionskämpfen. Zunächst lag der Dolomite immer zwei bis drei Sekunden in Front. In Runde 13 nutzte Bernhard aus, dass Bunkus den Gang nicht richtig rausbekam und ging vorbei. Nach 17 Runden sah der weiße Honda mit knapp über zwei Sekunden Vorsprung das schwarz-weiß karierte Tuch. Wie schon im ersten Durchgang landeten beide 2-Liter Fahrzeuge unter den ersten Zehn. „Auf Joachim Bunkus muss man immer aufpassen, denn er ist auch sehr schnell. Beim Überrunden kam er etwas besser durch als ich. Aber ich kam dann wieder ran und auch vorbei“, war Jörg Bernhard mit dem endlich problemlosen Wochenende sehr zufrieden. Zweimal Dritter wurde Manfred Lewe, der im Ford Focus erstmals in der STT am Start war. Hajo Chorus (Ford Focus) war nach einem vierten Platz im zweiten Rennen nach zwei Runden ausgeschieden. Ebenfalls zweimal außerhalb der Wertung platzierte sich Georg Katsikis. Im Qualifying war es für den Opel Manta noch blendend gelaufen. „Das Auto lief wirklich gut im Vergleich zu den bisherigen Rennen. Im ersten Rennen hatte ich dann leider Zündaussetzer“, erklärte Katsikis. So fehlte im ersten Quali nicht viel auf den Astra vom letztjährigen 2-Liter Meister Jochen Thissen. Dessen Astra erlitt ausgerechnet auf der Heimstrecke einen Motorschaden.             

Bei den Fahrzeugen bis 3,5 Liter siegte am Sonntagmorgen Gerhard Füller im BMW M3 E30. Die Entscheidung auf Regenreifen zu starten, sollte sich für ihn auszahlen. Zeitweise lag der M3 sogar an der fünften Gesamtstelle, ehe die Strecke mehr und mehr abtrocknete. „Im Rennen habe ich natürlich gepokert. Es war eine 50:50 Entscheidung. Es war natürlich schön am Anfang unter den großen Autos mitzumischen“, so Füller. Dr. Heinrich Spies (Seat Leon) war ebenso auf Regenreifen gestartet. Hinter Füller wurde der Seat als Klassenzweiter abgewinkt. Dritte wurde Marzena Kwapisz, die beim ersten Einsatz im VW Scirocco in der letzten Runde noch Petra Kolic-Wiese (Audi TT) abgefangen hatte. Im zweiten Rennen ging es für Kwapisz sogar noch einen weiteren Platz nach vorne. Hinter dem erstmaligen Klassensieger Dr. Spies stand die junge Motorsportlerin als Zweite auf dem Stockerl. „Zweimal auf dem Klassenpodest zu sein, ist natürlich toll. Heute bin ich einfach nur happy“, war die Junioren mit ihrem Ergebnis zufrieden. Platz drei holte sich Dominic Drabiniok im Opel Astra des STT Rookie Teams. Für Niklas Bauckhage war es im ersten Rennen nicht so gut gelaufen. Bei den schwierigen Bedingungen in der Anfangsphase, musste er den Astra nach einem Dreher abstellen. Genau wie Thissen scheint auch Joachim Duscher eine Seuchensaison erwischt zu haben. In Zolder blieben dem letztjährigen Viertplatzierten nur die zwei Startpünktchen, nachdem sich der Zahnriemen gelockert hatte. Auf das zweite Rennen musste der Ettringer dann verzichten.                                                                 Nach ihrem Dreher gleich zu Rennbeginn kämpfte sich Alexandra Irmgartz (Porsche 964 RS) noch an Klassenkonkurrent Ralf Bender im Porsche 964 Cup vorbei. Im Ziel trennten die beiden nur 0,568 Sekunden. Deutlicher war die Angelegenheit im zweiten Durchgang, wo Irmgartz den nächsten Klassensieg abstaubte. Damit ist die Porschepilotin als Meisterschaftsfünfte Führende in der Juniorenwertung.                                        In der Gesamtwertung führt nach dem Rennwochenende in Zolder weiterhin Pertti Kuismanen. Dahinter kletterte Christopher Gerhard punktgleich mit Reiner Lutz auf den zweiten Gesamtrang. Vierter ist Dr. Heinrich Spies vor Joachim Bunkus und Alexandra Irmgartz.

 

Nach drei Rennwochenenden in zwei Monaten dürfen sich die STT Piloten auf eine kleine Pause freuen. Vom 22.-24. Juli geht es dann in Spa-Francorchamps weiter.

Text&Fotos: Patrick Holzer


3. Lauf STT H&R Cup Zolder

Zurück zu den Wurzeln

Für die Spezial Tourenwagen Trophy ist Zolder nicht irgendeine Rennstrecke. 1986 begann beim Bergischen Löwe die mittlerweile 26jährige Seriengeschichte der STT. Nach vier Jahren Abwesenheit kehrt die STT am kommenden Wochenende wieder zu ihren Wurzeln zurück. Dabei kann die Traditionsserie mit einem bärenstarken Starterfeld aufwarten. 31 Fahrzeuge werden für das Rennen in Belgien erwartet.
Besonders interessant dürfte dabei die große STT Klasse über 6000 ccm sein. Mit Oliver Mayer und Florian Stoll/David Sigacec werden zwei Mercedes SLS AMG aus dem ADAC GT Masters am Start sein. Für Pertti Kuismanen, der in Hockenheim beide STT Rennen gewinnen konnte, dürften die beiden Sternenkrieger keine leichten Gegner sein. Der Finne führt mit seiner Chrysler Viper GTS-R momentan das Gesamtklassement an. Zwei weitere Viper GTS-R werden von Daniel Schrey und Rüdiger Klos pilotiert. Derweil setzen René Snel und Ralf Karst auf Turbokraft aus dem Hause Porsche. Rolf Rummel wird ebenfalls wieder seinen Porsche 996 GT2 einsetzen. Rummel stand übrigens auch im Premierenjahr der STT bereits in Zolder in der Startaufstellung, damals aber noch im BMW 320 E21.

In der Klasse 2 geht einmal mehr Chrisopher Gerhard (Porsche 997 GT3 Cup) als Topfavorit ins Rennen. Dr. Ingolf Piechota und Jürgen Bode starten ebenfalls mit einem 997er, wobei bei Bode aber
ein 4,3 Liter Motor im Heck werkelt. Im Gegensatz zum Piloten selbst kennt der Porsche dp 935 von Jörg Lorenz die Strecke in Belgien bestens. Zuletzt fuhr STT-Organisator Rolf Krepschik den 935er, damals noch mit Saugmotor auf der ehemaligen Formel 1 Strecke. Genau wie für Jörg Lorenz, ist Zolder für Reiner Lutz Neuland. Mit seinem Porsche Cayman ist der Morsbacher aber dennoch für die ganz vorderen Plätze gut.

Die letzten Jahre eher etwas verwaist, erlebt nun die 3,5 Liter Klasse einen echten Aufschwung. Sieben Fahrer sind am Start, wobei die Favoritenrolle erneut bei Joachim Duscher (Audi 80 Turbo) liegt. Nach der Nullnummer am Salzburgring möchte der Ettringer endlich wieder die volle Punktzahl einfahren. Momentan liegt nämlich Klassenkonkurrent Pierre Bonhôte (Mitsubishi Evo 7) in der Tabelle mit Gesamtrang zwei klar vor Duscher. Mit Gerhard Füller (BMW M3 E30) kommt einer der Klassensieger von Hockenheim zurück. Seinen ersten Klassensieg möchte auch Dr. Heinrich Spies im Seat Leon Supercopa einfahren. Das STT Rookie Team (Opel Astra OPC) wird diesmal mit Niklas Bauckhage und Dominik Drabiniok antreten. Marzena Kwapisz wird dagegen in einen VW Scirocco umsteigen und beide Rennen bestreiten. Nach den Dauerproblemen am 1er Golf steigt Petra Kolic-Wiese in einen Audi TT um.

Zusammen mit Alexandra Irmgartz (Porsche 964 RS), die in der luftgekühlten Porsche Klasse neben Ralf Bender (Porsche 964 Cup) starten wird, sind wie schon in Hockenheim wieder drei Frauen in der STT am Start. In der STT Sonderklasse wird der Doppelsieger vom Salzburgring, Edy Kamm im Audi A4 DTM, auf den V8 STAR von Sven Fisch treffen.
Wiederum stark besetzt ist die 2-Liter Klasse, die sich immer mehr im Aufwind befindet. Bisher führt Joachim Bunkus im Triumph Dolomite die Klasse an. Viel Pech hatte dagegen der letztjährige Klassensieger Jochen Thissen (Opel Astra F). Auf seiner Hausstrecke möchte der Wassenberger endlich wieder angreifen. Das möchte Jörg Bernhard gleichfalls. Schon auf dem Salzburgring gab sich der Honda S2000 Pilot kämpferisch, dass es mit dem ersten STT Klassensieg endlich klappt. In dem Audi A4 STW von Marc Roth hat er auf jeden Fall einen weiteren starken Gegner dazu bekommen. Hajo Chorus, der in Österreich ebenfalls nicht gerade vom Glück gesegnet war, will seinen Ford Focus endlich wieder in die Punkteränge fahren. Manfred Lewe wird in Zolder erstmals mit seinem Ford Focus in der STT antreten. Wieder mit dabei ist außerdem Georg Katsikis, der nach den technischen Problemen in Hockenheim den Manta wieder flottbekommen hat.

Text&Fotos: Patrick Holzer


STT auf YouTube

Die STT hat auf YouTube einen eigenen Kanal erhalten. Unter MediaSTT gibt es von den meisten Rennen in dieser Saison Rennzusammenfassungen, Onboard-Videos und Interviews.



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